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showcases 2022-04 - Fokus MICE

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Was bedeutet MICE wirklich? Die neue showcases klärt auf! Die Meisten kennen den Begriff „MICE“. Doch die Wenigsten wissen, was sich wirklich dahinter verbirgt. Denn das Four-Letter-Word steht für so viel mehr als Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions. Die neue Ausgabe von showcases entschlüsselt diese vier Buchstaben und nimmt sie mit allen Facetten unter die Lupe. Für einen vielseitigen Blick in die verschiedensten Bereiche hat das memo-media-Team den Blick über den Wikipedia-Rand hinausgewagt und wie immer namhafte Expert:innen an Bord geholt. Freu dich unter anderem auf Berichte von und über Großkritiker Jürgen Dollase, Kurdirektor Michael Sinn und Wissenschaftskommunikatorin Mai Thi Nguyen-Kim. Es wird spannend – viel Spaß beim Lesen!

12/13 GLOSSARY

12/13 GLOSSARY memo-media.de EIN ABC VON GROSSKRITIKER JÜRGEN DOLLASE war, früher die erste Mondlandung realisiert hat, haben wir uns damit beschieden, abends wenigstens das Licht auszuschalten. Irgendwann gelang das dann auch. HOTELBETTEN Sind oft sehr gut, aber oft auch sehr hoch … NOTIZEN FÜR HOTEL- REISENDE ANDERE GÄSTE Hotels sind wie öffentliche Verkehrsmittel. Man kann sich nicht aussuchen, wer nebenan wohnt oder auf wen man immer wieder trifft. Dieser Effekt steigt mit der Preisklasse der Hotels kolossal an. Und wenn es dann auch noch international wird, muss man damit rechnen, dass jeder Gast maximal gepampert werden muss und sich auch sonst ständig im Mittelpunkt sieht. Man lernt dann, dass »asozial« auch bedeuten kann, andere Menschen einfach nicht mehr wahrzunehmen. BUSREISENDE IM HOTEL Sie sollten unbedingt checken, ob nicht zufällig ein Reisebus mit Pauschalreisenden aus dem eher ländlichen süd-, ost-, west- oder norddeutschen Raum im Hotel ist. Sie werden ein Problem mit dem Frühstück bekommen, weil die Herrschaften schon vor der Öffnung des Buffets vor der Türe Schlange stehen und dann wie ein Heuschreckenschwarm über das Essen herfallen. Ist schließlich alles umsonst. ELEKTRONIK Irgendwann einmal waren wir in einem Zürcher Luxushotel und man zeigte uns stolz eine Art graues Gebilde in Gänseeigröße, das auf dem Nachttisch stand. Das wäre die Bedienung für alle elektronischen Funktionen des Zimmers. Weil man mit weniger Technik, als in diesem Zimmer vorhanden INNENAUSSTATTUNG In einer beträchtlichen Zahl selbst von Oberklasse-Hotels gehört der Aufenthalt zu den großen ästhetischen Prüfungen. Während die Besten von ihnen schon fast Museen für zeitgenössische Kunst sind, bekommt man in vielen anderen Antwort auf die Frage, wer denn eigentlich den ganzen teuren Unsinn kauft, den man in diversen Einrichtungsläden der Oberklasse findet. Wahrscheinlich gibt es ungeheuer gut verdienende Maler:innen, die niemand kennt und niemand kennen will, die aber wissen, wie man ihre künstlerischen Ergüsse im Picasso-Matisse-Dufy-Duktus großzügig rahmt und schwungvoll signiert. Sie hängen in den Hotels. MODERNE, VOLL AUSGESTATTETE BÄDER Von Haus aus bevorzugen meine Frau und ich Spiegel, in denen man sich erkennen kann, Badewannen, aus denen man mit einem einfachen Handgriff das Wasser herauslassen kann, Heißwasserzuläufe mit einer Temperatur unter 100 Grad, Duschen, bei denen man vorhersagen kann, woher das Wasser kommt, und keine Bedienelemente, mit denen man das ganze Badezimmer fluten kann. Aber – man kann eben nicht immer alles haben ... STAMMPLÄTZE Gute Hotels des gehobenen Feriensegmentes haben ihre Gründe dafür, den Gästen Tische mit Namensschildern zuzuweisen. Für einen echten deutschen Feriengast, der sich ab Tag zwei für einen Stammgast hält, gibt es nichts Schlimmeres, als ein von Fremden okkupierter Stammplatz. Das kann ihm den ganzen Tag versauen. TRINKGELD Nehmen Sie ruhig kleine Scheine mit. Mit dem, was manche, sehr gut betuchte Gäste als Trinkgeld geben, können Sie sowieso nicht mithalten. In kleineren Hotels macht es sich allerdings nicht so gut, wenn Sie dem Eigentümer, der Ihnen beim Gepäck behilflich ist, ein Trinkgeld in die Hand drücken. Er ist schließlich keine angestellte Hilfskraft. WAGENMEISTER Viele Gäste empfinden es als Bedrohung, wenn sie bei einem guten Hotel vorfahren und es erscheint ein möglicherweise auch noch livrierter Wagenmeister. Bei uns ist das genauso. Wir fühlen uns schon zu Hause genötigt, dem Wagen mit Foto: www.port-culinaire.de/Thomas Ruhl

memo-media.de BERLIN‘S COOLEST & SEXIEST COVERBAND BIRDDOGS Rücksicht auf die Weitergabe eine – sagen wir: kleine – Auffrischung im Inneren zu verpassen. Man sollte sich einmal den Gag erlauben, mit einer echten Rostlaube vorzufahren … ZIMMERSERVICE Wenn Sie in Ihrem Hotel irgendwelche schrägen Geschäfte oder sonstige Aktivitäten entfalten, bei denen viel Papier im Zimmer herumliegt, sollten Sie vorsichtig sein. Es gibt Hotels, in denen der Zimmerservice nicht nur abends Ihr Bett unter Hinterlassung einer kleinen viereckigen Schokolade aufdeckt (die Sie unbedingt rechtzeitig finden sollten), sondern auch tagsüber. Achten Sie darauf, dass Sie Ihr Zimmer in einem – sagen wir: entpersonalisierten Zustand verlassen. Wir suchen oft schon beim Eintreffen als erstes das zuständige Personal auf und verbitten uns – natürlich mit milden Worten – jede weitere Einmischung. Wir kommen dann entspannt ins Zimmer zurück – nur um festzustellen, dass es mittlerweile einen Schichtwechsel beim Personal gab. Jürgen Dollase ist Deutschlands letzter Großkritiker. Er be- und verurteilt die internationale Gastroszene in verschiedenen Medien. Wie alle Großkritiker ist er ein wortgewaltiger Liebhaber. Für anspruchsvolle Gourmets und Genussmenschen, Hobby- und Profiköch:innen, Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und alle Culinary Professionals unterhält er seinen eigenen Expertiseblog. Er studierte Kunst, Musik und Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf und den Universitäten Köln und Düsseldorf. Von 1970 bis 1983 war er professioneller Rockmusiker, Gründer, Chef und Autor der Rockgruppe Wallenstein. Seit 1999 arbeitet er für die F.A.Z., etwas später dann für die F.A.S., den Feinschmecker, Port Culinaire und Fine – European Wine Magazine. Gerade erschien sein neuestes Buch »Völlerei« im S. Hirzel Verlag. @BIRDDOGSMUSIC STAGE BULLI VOM PICKUP ZUR POPUP-STAGE BIRDDOGS-MUSIC.DE Ob beim Bundespresseball, bei europaweiten Road-Shows für die Formula E oder im Rahmen von Firmenevents - wir liefern immer 200% Live-Energie! Auf Wunsch bringen wir auch unseren einmaligen Stage Bulli mit. STAGEBULLI.DE @STAGEBULLI Jürgen Dollase is Germany's last major gastronomic critic. He analyses and criticizes the international wine-and-dine scene in various media. Like all major critics, he is an eloquent enthusiast. For demanding gourmets and connoisseurs, amateur and professional chefs, journalists, scientists and all culinary professionals, he maintains his own expertise blog. He studied art, music and philosophy at the Kunstakademie Düsseldorf and the universities of Cologne and Düsseldorf. Between 1970 and 1983, he was a professional rock musician, founder, boss and author of the rock group Wallenstein. Since 1999, he has been working for the F.A.Z., then a little later for the F.A.S.., the Feinschmecker, Port Culinaire and Fine – European Wine Magazine. His most recent oeuvre "Völlerei" on overindulgence was just recently published by S. Hirzel Verlag. Lassen Sie Ihre Veranstaltung zu einem Erlebnis werden! Tagungen // Messen // Kongresse // Seminare INFO Jürgen Dollase, 41179 Mönchengladbach Kontaktdaten auf www.eventbranchenverzeichnis.de www.stadthalle-troisdorf.de 02241 900 937

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