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showcases 2021-02 - Fokus Weiterbildung

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Noch immer hat die Corona-Pandemie die Veranstaltungsbranche fest im Griff. Wie sieht es mit der Zukunft des Aus- und Weiterbildungsmarktes aus? Denn damit beschäftigt sich diese Ausgabe von showcases, dem Magazin für die Event- und Unternehmenskommunikation von memo-media. Dafür haben wir wie immer Expert:innen ihres Gebiets an unseren virtuellen Roundtable eingeladen, stellen im Feature ausgewählte Lehrende vor und präsentieren im Themenspecial eine Auswahl namhafter Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten der Branche.

16/17 TALKING HEADS

16/17 TALKING HEADS memo-media.de memo-media.de MICHAEL HOSANG ist Inhaber und Geschäftsführer der Studieninstitut für Kommunikation GmbH und befasst sich seit mehr als 25 Jahren mit Aus- und Weiterbildungen, Inhouse-Schulungen und Konferenzformaten rund um die Themenfelder Kommunikation und Marketing. 1995 konzipierte er die bis dato in Deutschland einzigartige berufsbegleitende Weiterbildung zum Eventmanager. ANKE LOHMANN ist Diplom-Ingenieurin (FH) für Theater- und Veranstaltungstechnik, Pyrotechnikerin, Geschäftsführerin seit der Gründung der Deutschen Event Akademie GmbH und selbst auch als Dozentin für Pyrotechnik, Brandschutz und Arbeitsschutz aktiv. MICHAEL HOSANG Long Learning und digitale Lernerfolge … STEFAN LUPPOLD ANDREA WITTWER AUFGEZEICHNET VON ANDREAS SCHÄFER ANKE LOHMANN Nicht erst die Corona-Krise zeigt, dass Ausbildung und Weiterbildung ein wichtiges Thema für die Livebranche ist. In der Goldgräberzeit der Neunziger des letzten Jahrhunderts war sie noch die Branche der Selfmademen- und -women. »Learning by doing« war der einzige Weg nach oben, beziehungsweise seine Visionen umzusetzen. Erst gegen Ende des Jahrtausends entstanden langsam die Angebote für eine qualifizierte Ausbildung in technischen, Management- und Kreativausbildungsgängen. showcases lud fünf wichtige Protagonist:innen der Szene zum virtuellen Roundtable. Fotos: Markus Rock, privat STEFAN LUPPOLD ist Professor an der staatlichen DH- BW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) Ravensburg; dort leitet er den Studiengang »BWL – Messe-, Kongress- und Eventmanagement«. Zuvor war er zwei Jahrzehnte in internationale Projekte der Veranstaltungs-Branche eingebunden. Er hat viel veröffentlicht und ist Mitglied in verschiedenen Beiräten und Leiter des Instituts für Messe-, Kongress- und Eventmanagement (IMKEM). SVEN PRIES studierte Informationsmanagement in Darmstadt und später Erwachsenenbildung in Kaiserslautern. Er war zunächst in der IT und Marketingberatung tätig und wechselte danach zu einem großen Bildungskonzern in Heidelberg, um den Aufbau von Fachschulen zu begleiten. 2007 wurde er Schulleiter der EurAka Baden-Baden gGmbH und ist nun seit 2015 Geschäftsführer der Gesellschaft. ANDREA WITTWER gehört schon seit 1983 zum Team der ZAV-Künstlervermittlung, der Bundesagentur für Arbeit, und ist dort die Vermittlerin für den Bereich Unterhaltung: Show, Artistik, Entertainment. Sie ist regelmäßiges Jurymitglied beim Internationalen Kleinkunstfestival auf Usedom, beim Artistenpreis Sprungbrett von memo-media, beim Internationalen Kleinkunstund Gauklerfestival Koblenz, beim Entertainment Award Artistik für das Goldene Stadttor auf der ITB und auch einmal bei der Internationalen Kulturbörse Freiburg. Seit 2016 etabliert sie ihr Projekt »Young & Fresh« beim Gauklerfestival Koblenz und bei der Kulturbörse Freiburg. SVEN PRIES Welche Ausbildungsgänge sind (noch) erfolgversprechend? SVEN PRIES: In der Erstausbildung laufen die klassischen Angebote »Fachkräfte für Veranstaltungstechnik« und »Veranstaltungskaufleute« weiterhin im Dualen System. Die Zahlen sind aber deutlich zurückgegangen und wir rechnen für den Herbst mit einem weiteren Rückgang. Im Weiterbildungsbereich haben wir auch Teilnehmende, die den Leerlauf nutzen, um jetzt ein für sie passendes Fortbildungsangebot zu besuchen. Beispiele sind hier die Fachkräfte und Meister:innen für Veranstaltungstechnik. MICHAEL HOSANG: Im Segment der Veranstaltungswirtschaft können wir konstatieren, dass die zunehmende Komplexität vieler Event- und Messeprojekte bzw. die Digitalisierung noch keine Berücksichtigung im Rahmenstoffplan erhalten hat. Dementsprechend werden, neben dem kaufmännischen IHK- Unterbau, weiterhin zum Teil veraltete Lehr- und Lerninhalte vermittelt. Um hier die inhaltliche Diskussion voranzutreiben, befinden wir uns aktuell im Austausch mit übergeordneten institutionellen und politischen Gremien. Wir verstehen »die Digitalisierung« in der Veranstaltungsbranche zugleich als Herausforderung und große Chance – insbesondere auch für die Bildungslandschaft und deren Angebote. ANKE LOHMANN: Ausbildungsbetriebe, mit denen wir als Bildungsträger Kontakt haben, spiegeln uns ein eher rückläufiges Interesse an den Ausbildungsberufen. In der Fort- und Weiterbildung setzt sich eindeutig der europäische Gedanke des Lebenslangen Lernens durch. Und dies, obwohl viele ihren Bildungsetat kürzen müssen.

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