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showcases 2020-04 - Fokus Perspektive

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Die neue Ausgabe von showcases, dem Magazin für die Event- und Unternehmenskommunikation, ist anders. Während sich jede Ausgabe traditionell einem ausgewählten Schwerpunktthema widmet, haben wir angesichts der aktuellen Branchensituation mit der diesjährigen Herbstausgabe ein Perspektiven-Heft kreiert – informativ, inspirierend und Augen öffnend! Für unsere Rubrik „Talking Heads“ haben wir uns mit namhaften Experten aus verschiedenen Gewerken zusammengesetzt. Die Meinungen, Ideen und Visionen, die in dieser spannenden Diskussionsrunde ans Tageslicht kamen, gibt es in dieser showcases-Ausgabe zu lesen.

08/09 FEATURE

08/09 FEATURE memo-media.de memo-media.de Bertram Ernst und Junimond im Autokino VON ANDREAS SCHÄFER Es ist ja nicht so, dass die Event- und Kulturbranche krisenunerfahren wäre. Direkt nach dem Milleniumshoch tauchte sie in das Tief von 9/11 ab. Zeitgleich zerplatzte die Dotcom-Blase. 2008 folgte die Finanzkrise. Die Klimakrise ist freundlicherweise erst in ihren zaghaften Anfängen. Der Hauptauftraggeber, die bisherige Elite der Automobilindustrie, ist dabei, die Disruptionenen, die Verwerfungen, gerade erst zu verstehen. Im Januar feierte sich die Eventbranche noch in Dortmund, als gäbe es kein Morgen. Wuhan war weit weg und China nur ein Markt. Es war Roland Lambrette, der seine Thesen einer Wende als Eröffnungsredner der BrandEx an die Leinwand der Dortmunder Messehalle 2 nagelte und damit die Vulnerabilität des ganzen Konstrukts, mit dem wir leben, deutlich machte. Viele haben applaudiert, aber nicht wirklich zugehört. Das Coronavirus bremst seit März 2020 die ganze Welt ab. Die Kultur- und Eventbranche war die erste, die davon betroffen war und sie ist wahrscheinlich die letzte, die sich daraus befreien kann. Erst ein Impfstoff verheißt so etwas wie Normalität. Aber es wäre doch gelacht, wenn unsere kreativen Köpfe der Event- und Kulturbranche sich mit Warten begnügen würden. Es werden längst neue Formate gemacht und nicht nur gedacht. TROTZ ALLEDEM! Fotos: Thomas Magdalinski, pixabay.com, Es ist möglich, wenn du daran glaubst Dirk Bachmann-Kern ist als Designer ein gern und oft gesehener Gast auf den Bühnen diverser Preisverleihungen. Kurz vor dem Lockdown war er selbst noch auf Messen unterwegs. Während die LKWs für den Aufbau der Light+Building beladen wurden, kam die Nachricht von der Verschiebung dieser Messe. Der geplante Stand von LEDVANCE wurde von Bachmann-Kern dann in nur fünf Tagen und Nächten als digitaler Zwilling umgesetzt. Die Light+Building ist im Frühjahr eine wichtige Plattform für viele Aussteller, damit deren Produkte im Herbst im Handel sind. Der digitale Auftakt hat sehr gut funktioniert. »Aber selbst wenn der Impfstoff da ist, hat sich die Welt verändert«, so der Designer. »Die digitale Kommunikation wird einen Teil der Live-Kommunikation ersetzen. Vor dem Hintergrund der Klimaveränderungen ist das sogar sinnvoll.« Öffentliche Veranstaltungsformate würden wohl schneller zurück sein als Corporate. Das hänge mit der individuellen Verantwortung für die eigene Gesundheit zusammen. Bei den Fachmessen liegt die Entscheidung beim Kunden, das mögliche Infektionsrisiko auf sich zu nehmen. Corona ist für das Bachmann-Kern-Team nur der Katalysator. Showrooms sind jetzt ein großes Thema. Und zwar digital wie real am Unternehmenssitz. Für kleinere Publikumszahlen als für eine Messe ausgelegt haben es die Unternehmen selbst in der Hand, dass die wichtige Live-Kommunikation mit ihren Zielgruppen stattfinden kann. Virtuell kann Spaß machen, denn wie bei »Alice hinter den Spiegeln« gibt es neue Welten zu entdecken. Es läuft – anders – sehr anders – aber es läuft Petra Lammers von Onliveline GmbH hat einen ganz eigenen Weg hinter sich. Von der angesagten antikapitalistischen Berliner Volksbühne zu Frank Castdorfs Zeiten ging es letztendlich nach einem Zwischenschritt bei Panroyal nach Köln, um ein Büro für Konzeption und Inszenierung zu gründen. Petra Lammers ist inzwischen im renommierten Art Directors Club angekommen und auch dort mehrfach ausgezeichnet worden. Auf den Lockdown konnte die Agentur schnell reagieren, da deren Ansatz schon immer auf das Storytelling setzte. Das funktioniert live wie digital. Anfang Mai hatten sie das Glück, eine zweitägige digitale Tagung umsetzen zu können, die mit ihren Interaktionen, Formatwechseln und ihrer dynamischen Bilddramaturgie sehr gut als Best

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