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showcases 2018-03 - Fokus Musik

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»Game of Thrones« ist für einige außerordentliche, multimediale Live-Events symphonisch geworden. Im Portrait stellen wir den Supersänger Bobby McFerrin vor, der den Spaziergang zwischen den Genres traumwandlerisch beherrscht. Tim und Luzie von der Staatlichen Artistenschule Berlin, die sich in unserer Langzeitbeobachtung von Kindern zu Teenagern entwickelt haben, stehen inzwischen vor den ersten ernsten Entscheidungen, die ihre Karriere betreffen.

14/15 PORTRAIT

14/15 PORTRAIT memo-media.de HIS MASTERS VOICE Vor dreißig Jahren machte ihn ein Song mit dem Titel »Don’t worry, be happy« weltberühmt. Der Vokalkünstler Bobby McFerrin ist eine musikalische Ausnahmeerscheinung. Auf seinen Konzerten verwandelt der vielfach ausgezeichnete Musik- Schamane Tausende von Zuhörern in einen seligen Klangkörper. Der 68-jährige, der von sich selbst sagt, er singe den ganzen Tag, war bereits in seiner Kindheit in New York von lauter Wohlklang umgeben. Seine Mutter, die Sopranistin Sara McFerrin war Gesangsprofessorin und sein Vater Robert ein Bariton und der erste afroamerikanische Opernsänger an der Metropolitan Opera. Erteilte sein Vater einem Schüler Gesangsunterricht, war Bobbys Lieblingsplatz der unter dem Klavier. Mit sechs Jahren besuchte McFerrin die renommierte Juilliard School of Music, lernte Klavier, Klarinette und Flöte zu spielen und ging nach seinem Studi- um zunächst als Instrumentalist mit verschiedenen Bands auf Tour. Erst mit 27 Jahren begann er, auch als Sänger aufzutreten und verblüffte die Fachwelt mit seiner artistischen Vokaltechnik und den atemberaubendschnellen Wechseln zwischen Brust- und Falsettstimme. Doch Mc- Ferrins Gesang, der eine spielerische Leichtigkeit und Lebensfreude ausstrahlt, ist nicht nur das Ergebnis akribischer Stimmarbeit, sondern auch der Überwindung großer Schüchternheit. Der Mann, der heute jedes Konzertpublikum in seinen hypnotischen Bann zieht, hatte früher Scheu, vor anderen Menschen zu singen. Foto: Ingrid Hertfelder Es gab eine Zeit, da zog McFerrin sich regelmäßig mit einem Kassettenrekorder in einen Raum zurück und zeichnete seinen Gesang auf. Er sang zunächst nur, wenn niemand zu Hause war, erforschte seine Stimme und experimentierte mit ihr wie ein Wissenschaftler in seinem Laboratorium. Es vergingen drei Jahre, bevor er es wagte, vor anderen Menschen zu singen und weitere drei, bis er sein erstes Solokonzert gab. Sechs Jahre, in denen er an seinen Techniken feilte und jene Kunstfertigkeit entwickelte, die es ihm heute ermöglicht, in einem Augenblick scheinbar mehrere Noten gleichzeitig zu singen. Die außerordentliche Variabilität seine Stimme, die über den begnadeten Umfang von vier Oktaven verfügt, nutzt er unter anderem dazu, Instrumente zu imitieren. In ihm steckt quasi ein ganzes Orchester. Der Song »Don’t worry, be happy« katapultierte ihn 1988 ins Bewusstsein der Welt. Das Album »Simple Pleasures«, auf dem er sich befindet, verkaufte sich über zehn Millionen Mal und brachte Mc- Ferrin vier Grammys ein. Sorgen beruflicher Art plagen den Mann, der auch als Dirigent und Dozent tätig ist, seither nicht mehr. Er hat schon mit den Größten seiner Branche gearbeitet, darunter Chick Corea, Dizzy Gillespie und Laurie Anderson, und seine Ausflüge in die unterschiedlichsten Musikstile und Formen waren stets von Erfolg gekrönt. Auch beim Dirigieren pflegt McFerrin seinen eigenen Stil und verweigert sich dem Dresscode einer konventionellen Abendgarderobe. Ein Anzug würde ihn in der Ausübung seiner Tätigkeit einengen. So dirigiert er stets in bequemer Kleidung, die ihm alle Freiheiten lässt, um seinen Körper nach allen Regeln der Kunst zu nutzen. Lange Zeit stand er barfuß vor seinem Orchester und zwar am liebsten ohne ein ihn erhöhendes Podium, da er Wert darauf legt, seinen Mitmusikern auf Augenhöhe zu begegnen. Denn – bei aller Könnerschaft – es geht ihm vor allem um das Miteinander, um das Teilen des Augenblicks mit anderen Menschen. Ein elementarer Bestandteil seines beseelten Gesangs, der Zuhörer verlässlich in andere Sphären trägt, ist McFerrins Vertrauen in die universelle Sprache der Musik, die Menschen weltweit miteinander verbindet. Dieses Geschenk gibt er an sein Publikum weiter, indem er es begeistert und gesanglich miteinbezieht, wie in seinen »Circlesongs«, mit denen er aktuell auf Tour ist. Ganz gleich, welche Art von Musik McFerrin performed, seine Leidenschaft und sein Enthusiasmus sind hochansteckend. Dieser Abenteurer der Hingabe singt nicht nur virtuos, er animiert sein Publikum dazu, das Wagnis Leben einzugehen und es laut singend mit ihm zu feiern. His hit »Don’t worry, be happy« made him an international pop star: Bobby McFerrin is an extraordinary musical phenomenon, and it appears as if there isn't anything he can't do with his voice. The 68-yearold conductor and vocal artist has a sophisticated vocal technique which allows him switch instantly between chest and falsetto voice. At his concerts, the award-winning music master regularly enthuses thousands of awed listeners to join in a happy chorus. McFerrin is currently on tour with his Circlesongs program. INFO MünchenMusik GmbH & Co. KG, 81679 München Die Kontaktdaten finden Sie auf www.memo-media.de CARACHO EVENT-THEATER DER GARANT FÜR AUSSERGEWÖHNLICHE EVENTS 28 Jahre Erfahrung – individuell – flexibel kreativ – unkompliziert – abwechslungsreich – respektvoll Caracho Event-Theater www.caracho.de info@caracho.de +49 (0)221 5 80 11 38 Duo Yingling Duo Yingling Asiatische Artistik | Fußjonglage | Partner-Akrobatik +49 (0)160 - 6 26 12 73 +41 (0) 79 - 7 79 43 00 info@duoyingling.com www.duoyingling.com

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