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Eventbranchenbuch 2022 - Eventcatering & Veranstaltungscatering

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Was bleibt den Gästen selbst Jahre nach einem Event noch immer in Erinnerung? Genau, das Essen und die Getränke. Und zwar positiv wie negativ. Aus dem Grund ist es bei der Veranstaltungsplanung elementar, kulinarisch richtig Gas zu geben. Dabei kommt es längst nicht mehr nur auf die (Bio-)Qualität und den Geschmack an. Die Anforderungen an ein gelungenes Event-Buffett oder -Menü sind in den letzten Jahren stark gewachsen. Vegane Alternativen sind ein Muss, ebenso die Berücksichtigung von Lebensmittelunverträglichkeiten und nicht zuletzt die Regionalität zugunsten des Klimawandels. Professionelle Catering-Services wissen, worauf es ankommt. Im neuen Eventbranchenbuch 2022 findest du zahlreiche Caterer, die dich bei der Zusammenstellung eines kulinarischen Angebots unterstützen. Und mit unserem Catering-FAQ im Branchenbuch kannst du dich schon vorab auf die wichtigsten Fragen für deine Eventplanung vorbereiten.

Nachgefragt: Mach dich

Nachgefragt: Mach dich zum Catering-Profi mit diesen FAQ 1 Woran musst du bei der Catering-Planung denken? Schön wärs, wenn es beim Catering einfach nur schmecken müsste. Auch wenn es das ist, was natürlich zählt, gibt es viele weitere Punkte, die du neben dem Essen an sich beachten solltest: Wie viel Platz ist in der Location für Buffets, Kellnerstationen, Schmutzgeschirrablagen und Service-Personal? Sollen deine Gäste das Essen im Sitzen oder im Stehen einnehmen? Gibt es genügend Angebot für körperlich beeinträchtigte Menschen? Wo können Welcome Drink und Flying Fingerfood positioniert werden, um Staus zu vermeiden? Welche Serviceform macht überhaupt Sinn? 2 Lohnt sich ein professionelles Catering auch bei kleineren Feiern? Klare Antwort: Ja, immer! Denn das, woran sich die Gäste bei jeder Veranstaltung – egal, ob klein oder groß – am Ende erinnern, ist nun mal das Essen. Es beeinflusst die Stimmung, es kann die Gäste motivieren, sie verwöhnen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen – natürlich nur, wenn alles passt. Umso wichtiger, dass du das den Profis überlässt. Denn dann kannst du dich beruhigt auf das konzentrieren, was wichtig ist: das Feiern und die Gäste. 3 Wie findest du den richtigen Caterer? Caterer gibt es wie Sand am Meer. Aber welcher ist der richtige für dich? Mach dir zunächst Gedanken, was dir eigentlich wichtig ist und was du brauchst: Wer sind deine Gäste, wie hoch ist dein Budget, was möchtest du anbieten? Es ist natürlich immer gut, wenn du dir einen Anbieter aus der Nähe suchst, um hohe Fahrtkosten zu vermeiden. Eines ist jedenfalls sicher: Je mehr du selbst weißt, was du willst, desto besser kannst du den Caterer briefen. Und das ist immer die Grundlage für ein passendes Angebot. 4 Was ist, wenn deine Gäste an Unverträglichkeiten leiden oder besondere Ernährungsgewohnheiten haben? Wie immer gilt: Better safe than sorry. Das heißt, solche Dinge solltest du am besten vorab klären. Eine Rückantwort in der Einladung oder ein Feld zum Ankreuzen in der E-Mail reichen schon aus, damit du weißt, was deine Gäste brauchen und den Caterer hierüber informieren kannst. Sicher ist: Professionelle Anbieter sind heute auf die meisten Ernährungsgewohnheiten eingestellt. Dass Menschen mit Gluten- und Laktoseintoleranz, Vegetarier:innen oder Veganer:innen unter den Gästen sind, ist heute nichts Besonderes mehr. Trotzdem solltest du nichts dem Zufall überlassen und vorab sichergehen, dass alle das bekommen, was sie möchten. 5 Was musst du sonst noch über deine Gäste wissen? Wenn du privat kochst, bekommt die Schwiegermutter wahrscheinlich nicht dasselbe serviert wie die besten Freund:innen. Alter, Geschlecht, Herkunft, sozialer Status, Berufsstand, religiöse Ansichten, der Grund für die Teilnahme, der Dresscode und ob Kinder und Eheleute dabei sind, sind also auch wichtige Faktoren bei der Planung, die auch den Caterer interessieren. 6 Welche Vorteile hat es, einen Full-Service- Dienstleister auszuwählen, der alles aus einer Hand bietet? Catering ist mehr als nur Essen. Dazu gehört auch Table-Top-Zubehör – also alles, was auf den gedeckten Tisch kommt: Getränke, Deko etc. Damit alles aufeinander abgestimmt ist und nicht zusammengestückelt wirkt, kann es sinnvoll sein, einen Anbieter zu wählen, der das alles übernimmt. Dann hast du auch weniger Koordinationsaufwand und meistens weniger Stress. Doch auch das ist natürlich wie immer eine Budgetfrage. 7 Wann lohnt sich ein Foodtruck? Wir alle kennen das: Wer vor einem Foodtruck steht, träumt von Freiheit, Festival und Barfußlaufen. Mit einem Foodtruck kannst du ein lockeres Lebensgefühl transportieren, einen Lifestyle, der auch auf die Veranstaltung abfärben kann. Sie sind oft günstiger und total angesagt, aber: Die Optik ist meistens vorgegeben, ob es zu dir und deinem Event passt oder nicht. Jeder Foodtruck ist auf eine bestimmte Richtung festgelegt. Wenn du mehr Auswahl bieten möchtest, brauchst du also ggf. mehr als einen. Dafür brauchst du wiederum mehr Platz, die richtige Traglast und hast natürlich – sofern die Trucks draußen stehen sollen – auch keine Wettergarantie. 8 Was heißt HACCP? Schon lange vor der Pandemie, aber aktuell natürlich noch mehr, war Hygiene das wohl wichtigste Thema in der Cateringbranche. HACCP, also „hazard analysis and critical control points“, auf Deutsch „Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte“, sind eine hygienische Richtlinie, zu der die gesamte Branche seit 1997 verpflichtet ist. Von der Gefahrenanalyse bis zur Dokumentation der Maßnahmen ist hier alles festgehalten, was beim Umgang mit Lebensmitteln wichtig ist. Das aber nicht als allgemeingültiger Katalog, sondern als Grundlage für die jeweils individuelle Veranstaltung oder Situation. 9 Du legst Wert auf Bio, aber hast Angst vor den hohen Kosten? Bio heißt nicht automatisch teurer. Wenn ein Caterer gut ist, wird er sich Gedanken machen, wie er die Produkte, die du anbieten willst, am effektivsten einsetzen und zubereiten kann. Wenn ein Bio-Steak gut gemacht ist, kann es günstiger sein als ein normales Filet – und sogar leckerer. 88

TIPP Gerade beim Catering kannst du als Veranstalter zeigen, dass du deine Gäste schätzt und wirklich an alles denkst. Und das muss immer gar nicht das Fünf-Sterne-Menü sein. Überleg dir genau, wer deine Gäste sind – vielleicht freuen sie sich über eine gute Currywurst mit Pommes am meisten! Kannst du bitte alle Checklisten so setzen, dass jeweils die ersten Spalten voll sind und es erst bei der dritten flattert? Ist dann insgesamt ruhiger... CHECKLISTE DER NACHHALTIGKEITS- Nachhaltigkeit ist ein immer wichtigeres Thema in der Veranstaltungsbranche. Das wirst du auch im Angebot vieler Cateringunternehmen sehen. Du solltest aber nicht nur auf Regionalität, Bio und hochwertige Lebensmittel achten. Sondern auch diese Themen im Blick behalten – auch wenn du wahrscheinlich nicht in alle Bereiche einen Einblick bekommst: Werden verarbeitete Lebensmittel eingesetzt oder wird alles handgemacht? Sind die Bedingungen im Betrieb fair und umweltfreundlich? Achtet man auf kurze Wege, auch bei den Getränkezulieferern? Wird mit Ökostrom und LED-Beleuchtung gekocht? Wie wird das Thema Mülltrennung gehandhabt? Welche Reinigungsmittel werden benutzt? Wie wird mit den Mitarbeitenden umgegangen? Wie viele Gedanken macht sich der Anbieter um das Thema Verpackung und Einwegbehälter? Das Wichtigste in Kürze: Nicht vergessen: Catering ist mehr als Essen, dazu gehören auch Personal, Bestuhlung, Ausstattung etc. Profi beauftragen! Catering beeinflusst die Stimmung des gesamten Events. Erstmal Gedanken machen: Vor der Suche nach dem Caterer selbst wissen, was man braucht. Unverträglichkeiten vorher abfragen! Gästestruktur checken, davon hängt ab, was auf die Teller kommt... Table Top Zubehör nicht vergessen! Foodtrucks haben Vor- und Nachteile! Hygienekonzept ist wichtig. Bio und Nachhaltigkeit beim Caterer abfragen... 89

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