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showcases Social Events / Green Events (04 / 2016)

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Wir richten das Licht auf Social Art, Social Events und Green Events und besondere Menschen. Behinderte und nicht Behinderte machen zusammen Kunst und Events. Und das machen sie professionell. Dr. Ellen Ueberschär lässt uns im Glossary hinter die Kulissen eines sozialen Großevents blicken: den Deutschen Kirchentag, der ihr Alltagsgeschäft ist. Achtsamkeit heißt zuerst, die Augen aufzumachen und wahrzunehmen, was es alles gibt. Wir haben uns bemüht, das Scheinwerferlicht auf gute Protagonisten zu richten. Damit können Sie konsequent und nachhaltig sein. Einen Künstler, den wir dabei gerne porträtiert haben, ist der Niederländer Theo Jansen, der beim Bau seiner sanften windgetriebenen Zauberwesen einfaches Material aus dem nächstgelegen Baumarkt mit Recyclingflaschen kombiniert: begeisterndes Slowtech!

10/11 FEATURE

10/11 FEATURE memo-media.de MENSCH SEIN! memo-media.de Philipp Ruch ist ein führender Kopf des vom Zentrum für Politische Schönheit Benjamin Heupel und Ramon Marställer gründeten Shake Hands Events für sinnvolle Events Haus Müngsten ist eine Event Location der Lebenshilfe Solingen Die Kombination von Tigern und Geflüchteten sorgte für Schlagzeilen HAND IN HAND Es gibt aber nicht nur Künstler, die sich mit Social Art und Social Events beschäftigen. In Köln gibt es so eine Agenturneugründung, die mit Sinn den jeweiligen Kommunikationszweck erfüllen will. Shake Hands Events wurde 2015 von Benjamin Heupel und Ramon Marställer in Ehrenfeld gegründet, um die bisherigen Erfahrungen im Eventbereich um Sinnhaftigkeit am Arbeitsplatz zu ergänzen. Die kam ihnen nämlich bislang zu kurz. Die mittlerweile in der Praxis ausprobierte Idee war, Firmenveranstaltungen anzubieten, die einen Mehrwert für die Gesellschaft bereithalten. Die Vision der beiden hieß, durch Veranstaltungen den Output in Form von direkter Hilfe oder einer finanziellen Spende zu generieren. Jede Veranstaltung soll einen ausgewählten, oft regionalen und unmittelbar erlebbaren Charity Partner unterstützen. Auf Teambuildings werden Sitzgelegenheiten für Kitas aus alten Paletten gebaut. Selbstgebaute Hochbeete schmücken die Stadt. Ihre letzte Aktion fand in Köln statt. Mit dem Team eines dortigen Hotellerie-Unternehmens haben sie gemeinsam aus Restholz Blumenbeete gebaut und bepflanzt. Auch das war eine Stadtverschönerungsmaßnahme. In Zukunft möchten die beiden gerne mit vielen Unternehmen Gutes tun. Mit welchen, die auf ihren Events gute Projekte starten. Mit Unternehmen, die auf ihren Events nicht nur auf Bespaßung und Entertainment aus sind. Also Firmen, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung im Sinne von Corporate Social Responsibility tatsächlich nachkommen möchten. LEBENSLINIEN Lebenshilfen haben Einrichtungen für gehandicapte Menschen, die trotz ihrer Behinderung einer Erwerbsarbeit nachgehen. Das tun diese übrigens auch in eventnahen Dienstleistungen. Lebenshilfe-Werkstätten und -Betriebe sind Hilfen hin zu durchaus positiven Lebenslinien und -verläufen. Und das in geschützter Umgebung. Die Lebenshilfen verstehen sich als Selbsthilfevereinigung, Eltern-, Fach- und Trägerverband für Menschen mit geistiger Behinderung und auch deren Familien. Es existieren rechtlich unabhängige Ortsvereine, deren wirtschaftliches Angebot immer einer Überprüfung würdig ist. 2018 feiert man den 60. Geburtstag mit mehr als 500 lokalen Verbänden. Alle arbeiten an der Teilhabe der anvertrauten Menschen. In Solingen betreibt man an der weltbekannten Müngstener Brücke einen eventtauglichen mittleren Gastronomiebetrieb in moderner Rosteisenarchitektur direkt an der Wupper. Dieses eigenwillige Haus Müngsten passt architektonisch zur Brücke, die Weltkulturerbe werden soll, und bildet einen tollen Kontrast zum Habitat Wupper, die fließt nämlich direkt am modernen Gastrodomizil vorbei. Vom gegenüberliegenden Ufer erreicht man es mit einer einzigartigen Schwebefähre, die ebenfalls von der Lebenshilfe betrieben wird. Ein paar Kilometer die Wupper hinauf in Wuppertal bedruckt und vertreibt die dortige Lebenshilfe den WupCup, ein soziales Mehrwegbechersystem für glasfreie Veranstaltungen ohne Einwegmüll. Der Becher kann individuell bedruckt werden, was Menschen mit geistiger Behinderung mit aller Sorgfalt tun. Einrichtung und Produkt wurden auch schon auf der Best of Events in Dortmund vorgestellt. Fotos: Shake Hands Events, Integra gGmbH, Zentrum für Politische Schönheit/Patryk Witt NOT UND SPIELE Die Schnittstelle zwischen Sozialem und Politischem durchdringt das Zentrum für Politische Schönheit mit seinen Aktionsspektakeln. Auf der künstlerischen Spur eines viel zu früh verstorbenen Christoph Schlingensiefs bewegt sich Philipp Ruch mit seinen Aktionisten. Er schafft es, für humanistische Themen Aufmerksamkeit zu schaffen, Schlagzeilen zu durchdringen und eigene Ikonen und Narrative zu setzen, wo die Macher des politischen Mainstreams zuvor Wolken der Beliebigkeit und Ablenkung zu versprühen versuchten. Das Thema »Geflüchtete« packen die Aktionisten scheinbar gnadenlos an. Sie drohen damit, Mittelmeerersoffene nach Deutschland umzubetten oder verlegten die Mauerkreuze in Berlin leihweise an die EU-Außengrenze. Zuletzt kündigten Geflüchtete an, sich für sichere Fluchtrouten von Tigern fressen zu lassen. Die Aktionen werden zum Teil mit dem Theater des Jahres, dem postmigranten Berliner Maxim-Gorki, durchgeführt. Die Politische Schönheit ist ein aggressiver Humanismus. Ruch ist kein Pazifist, sondern ein Streiter. In seinen Aktionen geht es nicht nur um Fiktionen, sondern um knallharte Realitäten. Das Zentrum für Politische Schönheit macht politische Bruchlinien sichtbar. Dem kann man nicht einfach entfliehen. Achtsamkeit und Nachhaltigkeit müssen nicht immer auf leisen Füßen daherkommen. Sie können laut und konsequent sein. Das eint das Musikprojekt, die Station 17, das Theaterprojekt RambaZamba und die Aktionisten vom Zentrum für Politische Schönheit um Philipp Ruch. Gut, dass Akteure wie Shake Hands Events oder auch Helpcentives auf Agenturseite hinzugekommen sind und der Sinn damit nicht mehr nur ein »nice to have« abseits vom eigentlichen Businessplan eines unternehmerischen Protagonisten ist. Achtsamkeit heißt zuerst, die Augen aufzumachen und wahrzunehmen, was es alles gibt. Awareness and sustainability mustn’t always tread softly, they can be loud and consequent. That's what unites band project, Station 17, the theater project RambaZamba and the actionists at the Zentrum für politische Schönheit headed by Philipp Ruch. It's a good idea that performers such Shake Hands Events joined the show on the agency side and that the purpose thus is not merely a ”nice to have“ with no regards to the actual business plan of an entrepreneurial protagonist. The German Lebenshilfen (charity program) for more than 50 years have been among those employing mentally-handicapped persons. They've been doing this also in event-related services, and that quite successfully. Awareness first of all means to open your eyes and become aware of all the many things going on around you. INFO Alle Kontaktdaten finden Sie auf www.memo-media.de

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