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showcases Schwerpunkt Musik 17 - 03

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Nietzsche war der Auffassung, dass das Leben ohne Musik ein Irrtum sei. Das Leben wäre auf jeden Fall langweiliger und Events würde die richtige Prise Gewürz fehlen. Musik ist die Kunstgattung, die die Menschen verbindet. Wir stellen Ihnen Acts vor, die mit Herz und Verstand musikalisch kommunizieren. Thomas Pigor gibt im Glossary einen Einblick in das Musikkabarett, in dem er so grandios praktiziert, ohne sich in eine Schublade stecken zu lassen. Und die Dresdner Wunderstimme aus dem gleichen Gewerbe, Anna Mateur, stellen wir Ihnen auch noch vor. Hoffen wir, dass die Musik auch weiter auf großen Festivalevents erschallen kann und dass der Fehlalarm beim „Rock am Ring“ das bleibt, was er war, ein Fehlalarm. Wenn wir friedlich zusammenleben wollen, brauchen wir gemeinsame Lieder. Aber showcases wäre nicht vollständig, wenn wir uns nicht um den Artistennachwuchs kümmern würden. Wir berichten vom Festival Mondial du Cirque de Demain in Paris und der neunten Young Stage Basel 2017. Und Pfingsten waren wir für Sie auch wieder beim Internationalen Kleinkunstfestival Usedom, wo wir uns der Verzauberung des Augenblickes hingeben konnten.

10/11 FEATURE

10/11 FEATURE memo-media.de Käptn Peng hängt ab sowie Bruder und Schlagwerker Hannes Gwisdek seine höchst musikalische Schokoladenseite. Im Mai 2017 erschien das zweite Album »Das nullte Kapitel«. Eine Liebeserklärung klingt dort dann so: »Wir zwei sind der allerschönste Unfall der Welt«. Er füttert ihre Pflanzen und sie gießt seine Katze. Das muss Liebe sein. Auch wenn Gwisdek, nachdem der letzte Beat gedroppt und die letzte Line gepuncht ist, rausfinden muss, dass man Rap ebenso wenig wie Geld essen kann, ist »Das nullte Kapitel« intelligentes Kraftfutter fürs Ohr mit Direktverbindung zu Herz und Hirn. Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi können vom Beatdoktor auch live verschrieben werden. Mit dem Video beziehungsweise der DVD »Live in Berlin« kann man übrigens überprüfen, ob der Alternative-Hip-Hop der Berliner die richtige Anwendung für die eigene musikalische Kur ist. Die einzig bekannte Nebenwirkung ist die Suchtgefahr. WHATEVER YOU DID, YOU MADE ME LIKE THIS » THE GOOD LIFE Der Niederrhein ist bekannt für schräge Vögel wie Hanns Dieter Hüsch und Joseph Beuys. Inzwischen aber auch für seine Jazzfestivals. All pfingstlich trifft sich die Hautevolee in Moers. Auch Viersen hat ein Jazzfestival. Till Brönner kommt aus Viersen, der Stadt am linken Niederrhein. Da muss einen die Muse doch küssen. Brönner studierte Jazztrompete an der Hochschule für Musik Köln und spielte schnell mit internationalen Stars wie Ray Brown, Dave »Take Five« Brubeck oder Tony Bennett. Er wurde zum Gradwanderer und Grenzgänger. Er sollte Filmmusiken und Pop-Titel einspielen. Er produzierte und komponierte für die Knef das Album »17 Millimeter« und später auch für Manne Krug. Er näherte sich Chet Baker an wie kein anderer Trompeter zuvor. Das kann er, weil er keine Angst vor Gefühlen hat. Und das ist das neue Cool. Nicht nur im Jazz. Inzwischen lehrt er selbst und hat sich auch als Fotograf einen Namen gemacht. Grenzen hat man am Niederrhein immer gerne und mit Grandezza überwunden. Im April 2016 wurde Till Brönner von US-Präsident Barack Obama zum Vorspielen ins Weiße Haus eingeladen. Eine solche Ehre ist noch keinem deutschen Jazzer erwiesen worden. TANGO IM TREIBSAND Wer dachte, Lena Meyer-Landrut sei nur so ein typisches ESC-One-Hit-Wunder, hat sich geirrt. Das vielbeschriebene »Fräuleinwunder« aus 2010 hat sich zu einer jungen Frau gemausert, die als Künstlerin ernst genommen sein will und als Markenbotschafterin gefragt ist. Sie steht in Diensten von L’Oréal, die sich schon lange nicht mehr mit Mode- und Supermodel-Mainstream zeigen und mit Frauen wie der fast 80-jährigen Jane Fonda auf er- Pure Poesie sind Robert Gwisdeks Texte. So lyrisch kann also deutscher Hip-Hop sein. Als Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi zeigt der ausgelernte Schauspieler zusammen mit Bassist Boris Nielsen, Gitarrist Moritz Bossmann, Percussionist Peter Bartz

memo-media.de folgreich prägnante Gesichter setzen. Auch Lena zeigt Gesicht und Haare für die Franzosen. Ihren Markenkern, ihre Seele, hat sie weder verkauft noch verloren. Ihre lockere und emotional aufrichtige Art macht ihr Wesen aus. Tränen nimmt man ihr ab. Ebenso ihr Lachen. Ihre Fernsehauftritte sind gut beraten und gut dosiert. Musikalisch hat sie sich längst freigeschwommen. So singt sie dann auch seit 2012 die Titelmelodie der Kinder-Kultserie »Sesamstraße«. Wenn sie jetzt Einblicke in ihr Familienseelenleben gibt, wie mit ihrem neuesten Song »If I Wasn’t Your Daughter«, so wirkt das nicht berechnend. Es ist wahrscheinlich ihr bester Song. Bislang. Sie ist ja immer noch jung. Zur Inszenierung und Instrumentierung ihrer Gefühle braucht sie nur wenige Mittel. Die sind dann aber wirkungsvoll eingesetzt. Man sollte sie nicht als Naivchen unterschätzen. Die Frau weiß, was sie will. NON, JE NE REGRETTE RIEN Wenn Evi Niessner in die Haut von Édith Piaf schlüpft, tut sie das mit Respekt, aber ohne Angst vor großen Tieren. Mit Verve singt sie die Lieder der großen französischen Ikone: »Chanson Divine« heißt das Widmungsprogramm! Die große Sängerin wäre 2015 100 Jahre alt geworden. Die galt zwar als Kollaborateurin, half aber in Wirklichkeit der Résistance und auch deutschen geflüchteten Künstlern, wie dem jungen Norbert Glanzberg, der vor den Nazis nach Paris floh. Während der Besetzung versteckte sie ihn. Glanzberg hatte schon in Berlin eine große Karriere vor sich und schrieb 1931 bei der UFA Musik für Billy Wilder und Max Ophüls. Der Piaf widmete er den wunderbaren Herzschlag-Chanson »Padam … padam«. Und der findet sich – wie all die anderen großen Lieder der Piaf – im Programm der Evi Niessner wieder. Mit ihrem »Chanson Divine« macht Evi Niessner deutlich, dass große Gefühle nicht nur die Sache der angloamerikanischen Popmusik sind. Es gibt dabei nichts zu bereuen und es gibt die großen Gefühle eben überall zu entdecken. Man muss nur hinhören und hinschauen. Ein Tribut von Evi Niessner an Édith Piaf Fotos: Fabian P. Gocht, Sonymusic/Ulla Lommen, Brainpool, Katharina Dubno Strong emotions aren’t something restricted to contemporary Anglo-American pop music; they’re to be discovered everywhere. Max Raabe rummages around in vintage record boxes to discover stars and hits from days gone by. Naturally he re-recorded Richard Tauber’s song »You are my Heart’s Delight«, an international chartbuster back in 1929. Jazz is usually considered to be cool; German trumpeter extraordinaire Till Brönner regularly demonstrates that it needn’t necessarily be so. The crossover artist consistently pushes boundaries and isn’t afraid of strong emotions. This approach earned him a visit to Obama; and it puts him very close to Chet Baker, whom he has dedicated an entire album. Käptn Peng and the Tentakel von Delphi have committed themselves to Alternative-Hip-Hop. Never before has German hip-hop been so lyric, and never before has there been such a declaration of love from the ear to the mind, with a detour through the heart. Lena Meyer-Landrut is a real phenomenon. As teeny bopper, she charmed all of Europe at the ESC 2010. In present times, the young woman has ma- tured into a serious artist who knows exactly what she wants but isn’t afraid of showing strong emotions either. In the role of Édith Piaf, Evi Niessner found an alter ego she assumes when it's all about really strong emotions. Evi approaches the exceptional chanson singer Édith both full of verve and with all due respect. There is nothing to regret here, and strong emotions are really to be found everywhere. You just have to look and listen. INFO Alle Kontaktdaten finden Sie auf www.memo-media.de

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