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showcases 2021-02 - Fokus Weiterbildung

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Noch immer hat die Corona-Pandemie die Veranstaltungsbranche fest im Griff. Wie sieht es mit der Zukunft des Aus- und Weiterbildungsmarktes aus? Denn damit beschäftigt sich diese Ausgabe von showcases, dem Magazin für die Event- und Unternehmenskommunikation von memo-media. Dafür haben wir wie immer Expert:innen ihres Gebiets an unseren virtuellen Roundtable eingeladen, stellen im Feature ausgewählte Lehrende vor und präsentieren im Themenspecial eine Auswahl namhafter Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten der Branche.

18/19 TALKING HEADS

18/19 TALKING HEADS memo-media.de STEFAN LUPPOLD: Es zeigt sich, dass unser Studiengang BWL – Messe-, Kongress- und Eventmanagement – eine gute Mischung aus betriebswirtschaftlichen Grundlagen und sogenannten branchenspezifischen Kernmodulen ist. Unsere Ausrichtung auf Dienstleistungsmanagement und Kommunikation bleibt während und sicherlich auch nach der Pandemie erfolgversprechend für einen ersten akademischen Abschluss. Welche individuellen Förderungen für Weiterbildungen gibt es? AL: Es gibt finanzielle Förderungen des Bundes und der EU. Wir sind zum Beispiel aktuell in das europäische Netzwerk- Projekt ready4future eingebunden. Es ist ausgerichtet auf die fachliche Qualifizierung und ergänzende Skills für Selbstständige und Ein-Personen-Unternehmen in der Messe- und Veranstaltungswirtschaft. Das Aufstiegs-BaFöG für Teilnehmende an Fortbildungen wie z. B. Meister:innen-Kurse wurde sogar ausgeweitet. Zusätzlich gibt es Bildungsprämien auf Bundessowie Weiterbildungsförderung auf Länderebene und Förderprojekte der Kammern. SL: Unser duales Studienmodell sieht einen Vertrag zwischen den Unternehmen und den Studierenden vor. Als staatliche Hochschule entfallen Studiengebühren, allerdings erhalten die Studierenden eine Ausbildungsvergütung. SP: Genutzt werden hauptsächlich die ESF-Förderung des Europäischen Sozialfonds, der Bildungsgutschein und das Meister:innen-BAföG. Long Learning und digitale Lernerfolge … MH: Für Arbeitslose bzw. von Arbeitslosigkeit Bedrohte ohne Berufsabschluss gibt es die Finanzierungshilfe von der Agentur für Arbeit. Die Kosten werden nach eingehender Prüfung mit dem Gutschein beglichen. Ähnlich aufgebaut ist die Förderung einer Weiterbildung für Beschäftigte. Auch hier kann der Bildungsgutschein beantragt werden. Seit 2008 werden mit der Bildungsprämie einkommensschwächere Arbeitnehmer:innen unterstützt. Der Prämiengutschein kann alle zwei Jahre in einer der über 500 bundesweiten Beratungsstellen beantragt werden. Der Bildungsscheck wird in dieser Form nur in NRW angeboten, es gibt allerdings vergleichbare Alternativen in den anderen Bundesländern. Für einige Lehrgänge besteht die Möglichkeit, Aufstiegs-BAföG zu beantragen. Das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) – sog. »Aufstiegs-BAföG« – begründet einen individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen, d. h. von Meister:innenkursen oder anderen auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrgängen. Wurden die Ausbildungsgänge aufgrund der Pandemie verändert oder angepasst? SP: Bei unseren Bildungsangeboten haben wir schnell reagiert, die laufenden Kurse werden entweder online oder hybrid durchgeführt. Hier sind wir natürlich abhängig von der aktuellen Verordnungslage, haben jedoch gute Hygienekonzepte. Die Inhalte konnten wir soweit beibehalten. MH: Sowohl inhaltlich als auch von der Organisationsform. Schnell haben wir festgestellt, dass der digitale Unterricht alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen stellt. Eine 1:1-Über- Foto: Torge Jensen memo-media.de tragung des Lernformats ist nicht möglich. Dementsprechend haben wir uns mehr und mehr an Organisationsformen herangetastet, welche idealtypisch die Lust am Lernen, die Aufnahmefähigkeit und Motivation und den Lernerfolg während des inhaltlichen Transfers abbilden. Hierbei war es für uns von Vorteil, dass wir bereits in Zeiten »vor Corona« sehr modulartig agiert haben. AL: Die Menschen in der Branche haben aktuell und künftig große Herausforderungen. Die Mission der DEAplus ist es, dafür entsprechende direkt anwendbare Kompetenzen zu vermitteln. SL: Verändert wurde, gezwungenermaßen, die Art der Lehrveranstaltungen. Aus Präsenz wurde Online. Inhaltlich arbeiten wir daran, das akkreditierte Curriculum um Kompetenzen der virtuellen und hybriden Varianten von Messen, Kongressen und Events zu erweitern. Wie schätzt Ihr die Perspektiven unserer Branche ein? ANDREA WITTWER: Die Liveveranstaltungen fehlen nicht nur den Künstler:innen und Veranstalter:innen, sondern auch dem Publikum. Meiner Meinung nach werden Online-Events die Präsenzveranstaltungen nicht ablösen oder ersetzen. Trotz Bestehen einiger guter Hygienekonzepte findet das Live-Erlebnis leider viel zu wenig statt. Allerdings glaube ich fest daran, dass vieles einfach nachgeholt wird. Ich hoffe, dass die Locationbetreiber:innen sowie die Darsteller:innen diese düstere Zeit der ausbleibenden Kultur überstehen und im Anschluss alles nachholen können. Weiterhin gehe ich leider davon aus, dass die Preispolitik der Gagen, Mieten und Eintrittspreise einen Wandel erleben wird. Das Publikum wird mehr zahlen müssen, die Gagen werden nur vereinzelt gleich hoch bleiben und ich kann mir eine höhere Mietpreispolitik vorstellen. Allerdings glaube ich, dass die Kreativität in dieser Zeit ansteigt und es viele neue Darbietungen und Shows geben wird. Ich hätte in diesem Punkt gern Recht. MH: Wir sind davon überzeugt, dass die Erfahrungen vor, mit und nach Corona sowohl privat als auch beruflich einen großen Einfluss auf unser weiteres Tun haben werden. Liebgewonnene Selbstverständlichkeiten wie vor Corona, wie z. B. Business-Reisen, müssen weiterhin kritisch hinterfragt werden. Der Nachholbedarf nach »live« ist da und »live« wird sich seinen Platz wieder zurückerobern. Schnelltests, Impfungen und Hygienekonzepte werden uns das Miteinander auf Veranstaltungen wieder ermöglichen – in Ergänzung zu einer tragfähigen und nachvollziehbaren Öffnungsstrategie. SL: Die Sehnsucht nach persönlichen Begegnungen ist in Zeiten der Pandemie gewachsen; schon vorher konnten wir wahrnehmen, dass die zunehmende Digitalisierung gleichzeitig den Wunsch nach einem Treffen mit anderen Menschen im physischen Raum befeuert. Wir werden dennoch einen Wandel erleben, der andere Formate, andere Plattformen und ein anderes Verhalten der Teilnehmenden und Gäste mit sich bringt. ZEIGEN SIE, WAS IN IHNEN STECKT! Das Studieninstitut für Kommunikation bietet seit über 20 Jahren Weiter bildungen mit Fokus auf: | Eventmanagement | Veranstaltungs sicherheit | | Digital Marketing | Kommunikation | | Führung und Persönlichkeit | Ein hoher Praxisbezug, Aktualität und Qualität und ein großes Experten netzwerk zeichnen die Wissensver mittlung aus. Ausgewählte Lehrgänge sind mit dem Bildungsgutschein der Arbeits agentur bis zu 100% förderfähig! www.studieninstitut.de Seminare, Fortbildungen oder Tagungen unter aktuellen Hygieneaspekten erfolgreich und sicher durchführen! 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