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showcases: 04/2015

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In dieser Ausgabe wird reichlich gebaut und gewerkelt, geleuchtet und projiziert. Es geht im Schwerpunkt um Bühnen- und Sonderbauten, Design und Bühnenarchitektur und auch Bühnenprojektionen in Kombination mit Live-Performance. Für das Glossary konnten wir Bazon Brock als Gastautor gewinnen. Im Portrait packt die Gewinnerin des Deutschen Kabarettpreises Christine Prayon aus und im Bereich Outdoor zeigen wir, wie ein stolze Stadt sich selbst feiert: KA300. Im Services gehen wir einen Schritt weiter in die Zukunft mit den futuristischen LED-Kostümen von Slava Brud und in der Sparte Technical Rider berichten wir über eine Legende, die zurückkehrt: Das U 47 fet.

22/23 Backstage

22/23 Backstage memo-media.de Ein Quereinsteiger am chinesischen Mast Wer mit 27 eine 80-Quadratmeter-Wohnung, zwei Autos, einen guten Job und sein soziales Umfeld für ein winziges WG-Zimmer, eine ungewisse Zukunft und ein Leben voller Entbehrungen eintauscht, hat entweder einen an der Klatsche oder einen Traum. Beim Breakdancer Sebastian Stamm war es der Traum, professioneller Artist zu werden. Heute ist Sebastian 29, frisch gebackener Absolvent der Staatlichen Schule für Artisten in Berlin und sicher einer der glücklichsten Menschen in der Bundeshauptstadt. Vor wenigen Wochen wurde er von memo-media und der Internationalen Kulturbörse Freiburg mit dem Nachwuchsförderpreis »Sprungbrett« ausgezeichnet. Foto: Jule Felice Frommel

memo-media.de Die Lebensgeschichte des sympathischen Artisten ist so außergewöhnlich, dass man sie von Anfang an erzählen muss. Stamm wuchs in Crailsheim auf, einem beschaulichen Städtchen zwischen Nürnberg und Stuttgart, mit einem für dortige Verhältnisse recht außergewöhnlichen Faible für Breakdance. »Ich war immer ein Exot«, erinnert sich Sebastian. »Während andere nachmittags zum Kicken raus sind, habe ich mich in der Garage auf dem Kopf gedreht.« Dabei zeichnete sich der Teenager früh als geborener Autodidakt aus. Immer wieder sah er sich selbst aufgenommene Videos von Breakdance- Competitions an und versuchte, die Tricks der Profis nachzuahmen – mit Erfolg: 2006 nahm er erstmals an einer Breakdance-Weltmeisterschaft teil und wurde Neunter. 2011 heuerte er als Animateur und Tänzer in einer Ferienanlage in Ägypten an. Seine tägliche Trainingszeit musste er sich mit einem brasilianischen Mastakrobaten teilen. Angesichts der fünf Meter hohen Stange und der beeindruckenden Kunststücke, die sein Trainingspartner daran vollführte, packte Stamm erst die Neugier und dann die Begeisterung. Ein paar Grundlagen ließ er sich zeigen, den Rest improvisierte er. Ein Vierteljahr später hatte Sebastian bereits seinen ersten Auftritt im Club. Ab da war es um ihn geschehen. »Die Mast- Akrobatik bot mir so viel mehr künstlerische Möglichkeiten als das Breakdancen. Ich konnte damit den ganzen Bühnenraum füllen und war plötzlich wieder voller Inspiration.« Dank »Das Supertalent« wurde Sebastian über Nacht berühmt Das ließ auch nicht nach, als er fünf Monate später nach Deutschland zurückkehrte. Er meldete sich beim Casting für die TV-Show »Das Supertalent« an, um einmal in seinem Leben auf einer großen Bühne zu stehen. Dort begeisterte Sebastian Jury und Publikum, erreichte das Halbfinale und stand über Nacht im Fokus des öffentlichen Interesses. Der 1,60 Meter-Mann, der nebenbei Vollzeit als Einzelhandelskaufmann arbeitete, wurde auf der Straße erkannt, musste Fan-Briefe beantworten und hatte plötzlich Anfragen für bezahlte Gigs. »Das war unglaublich, ich hätte nie gedacht, dass man damit Geld verdienen könnte.« Dass Sebastian das Finale letztlich knapp verpasste, motivierte ihn nur noch mehr. Nach der Arbeit trainierte er wie ein Besessener, brachte sich wie früher in der Garage mit YouTube-Videos neue Tricks bei und erweiterte so sein Re pertoi re. Doch die Entwicklung ging ihm nicht schnell genug. »Ich hatte meinen Job irgendwann auf 50 Prozent reduziert, um mehr trainieren zu können, aber so kam ich bei beidem nicht weiter und diese Mittelmäßigkeit nervte mich ungemein.« Um neue Impulse zu bekommen, nahm er Kontakt zu einem der Mastakrobaten auf, die er aus dem Internet kannte und besuchte ihn an der Staatlichen Schule für Artisten in Berlin. Schnell wurden die Lehrer auf den Unbekannten mit dem ungewöhnlichen Stil aufmerksam. »Die haben mich gefragt, wo ich ausgebildet wurde, und ich meinte nur >Gar nicht, das habe ich mir selbst beigebracht

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