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showcases: 03/2015

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Die aktuelle Ausgabe des Eventbranchenmagazins showcases dreht sich um das Thema Musik - Unterhaltungsmusik. Ob Musiclas, Pop oder A-Cappella - bei jeglicher Eventgestaltung spielt Musik eine wichtige Rolle. Außerdem stellen wir die Preissträger der Freiburger Leiter vor, die im Januar auf der Internationalen Kulturbörse Freiburg verliehen wurden. Zudem werden die Preisträger des deutschen Kleinkunstpreises und des Artisten-Festivals YoungStage in Basel vorgestellt.

12/13 Glossary

12/13 Glossary memo-media.de Winnie Böwe träumt von Cowboys in Hannover: Sie singt Kurt Weill und auch die Eliza Doolittle Im Land des Lächelns Ausverkauft Wie oft habe ich in meiner Karriere ambitionierte Inszenierungen vor halbleerem Haus gespielt. Und dann kam »My Fair Lady« an der Oper Hannover. Diese Vorstellung ist seit sechs Jahren so gut wie immer ausverkauft. Was für ein fantastisches Gefühl, vor 1.300 Menschen zu singen! Applaus Und wenn die dann auch noch in Jubel ausbrechen, wenn der Vorhang fällt, dann weiß man wieder, warum man ursprünglich mal zur Bühne wollte. Die »Lady« hat mir den Glauben an die Kraft des Theaters wieder geschenkt. Berliner Operette Paul-Lincke-Melodien habe ich schon oft in Potpourries mit dem Salonorchester Unter’n Linden gesungen. Ich mag sie sehr. Wenn man die Stücke auf die Bühne bringt, sollte man darauf achten, dass man ihnen mit einem frischen Zugriff die Biederkeit austreibt. Bühne Ein recht staubiger, manchmal zugiger, ein magischer Ort. Auch mitunter gefährlich und widerspenstig. Wenn in »My Fair Lady« die Hubpodien nicht fahren wollen, kann man nur beten, dass sie es sich irgendwann anders überlegen. Und in die tiefen Gräben, die sich während der Show plötzlich hinter einem auftun, sollte man nicht hineinfallen. Eliza Doolittle Diese Rolle ist für mich ein Riesengeschenk. Wer Eliza spielen darf, sollte dem Schicksal auf Knien danken. Sie ist laut, voll daneben, lustig, rührend, stark, unsicher, kämpferisch, dumm, lebensklug, leidenschaftlich. Sie ist anfangs schmutzig und unansehnlich und dann plötzlich elegant und chic. Und die Lieder sind herrlich zu singen – was will eine Schauspielerin/Sängerin mehr? Kitsch Beim Musical »Lady in the Dark« von Kurt Weill, in dem ich an der Oper Hannover die Hauptrolle singen durfte, hat die Hauptfigur einen Traum, in dem sie mit einem Cowboy tanzt, wenig später kommen noch mehr Cowboys und wirbeln sie durch die Luft. Der Bariton sagte zum Regisseur: »Das ist doch Kitsch, was wir hier machen!« Ich antwortete: »Genau! Das ist ein Traum! Hau dich rein!« Kunst In einem Interview kurz vor der Premiere von »Wie werde ich reich und glücklich?« von Mischa Spoliansky/Felix Joachimson in Weimar musste sich der Regisseur Christian Weise rechtfertigen, warum er mit seinem Stück die Menschen unterhalten und zum Lachen bringen wolle. Ob das denn für eine große Bühne reiche, wo denn die Kunst bleibe. Das fand ich sehr deutsch von dem Journalisten und reichlich albern. Fotos: Staatstheater Hannover/Jörg Landsberg, Kerstin Groh

Lachwurzen Ich bin einer. Sehr empfänglich für dumme Witze jeder Art und beim Proben leicht zum Lachen zu bringen. Wurde beim Film auch schon ein paar Mal rausgeschickt. »Geh ’ne Runde ums Haus!« Manchmal habe ich mir eine Spritze mit einem Anti- Lach-Mittel gewünscht. Denn wenn man einmal einen Lach-Flash hat, gibt’s kein Morgen … Libretto Es gibt wenige gute davon. Die Texte sind meist schwach. Aber »My Fair Lady« ist ein Knaller. Deswegen ist es auch unsterblich. Revue In den Zwanzigern gab es eine reiche Vielfalt an kleinen Bühnen, die regelmäßig Revuen aufführten, also Theaterstücke mit viel Musik und Tanz. Die Bühne Schall und Rauch war so ein Ort. Dort wirkte Mischa Spoliansky. Sein weniger bekanntes Stück »Wie werde ich reich und glücklich?« läuft sehr erfolgreich am Nationaltheater Weimar. Ich spiele das reiche Mädchen Marie. Es ist ein Mordsspaß! Sopran Ich sage gern über mich: Ich bin Schauspielerin und Sopranistin. Denn ich singe bis zum dreigestrichenen Es! Ich habe keine rauchige Chansonstimme, wie es viele von einer singenden Schauspielerin erwarten. Also stelle ich lieber gleich klar: Ich singe hoch! Vielen Menschen ist auch nicht klar, dass die meisten Weill- und Eisler-Songs für hohe Frauenstimmen geschrieben wurden, denn die meisten Chansonetten singen sie eine Oktave tiefer. In den Zwanziger- bis Vierzigerjahren waren aber hohe Stimmen bei Frauen beliebt, denken Sie an Lotte Lenya! Ich singe Weill und Eisler mit Freude in der Originaltonart. Zugabe Prägnant und wirkungsvoll sollten sie sein. Bei meinen Liederabenden habe ich eine Lieblingszugabe: »Tschaikowsky« von Weill aus »Lady in the Dark«. Da werden in einem Affenzahn gefühlte 1.000 russische Komponisten aufgezählt, bis man als Sänger erschöpft und halb irre abbricht. Winnie Böwe ist ein Spross des gleichnamigen ostdeutschen Schauspielerclans. Sie ist eine beliebte Schauspielerin auf Leinwand und Mattscheibe. Nicht nur in Mädchenfilmen. Sie ist ganz natürlich auch auf der Bühne zu Hause und fühlt sich in Oper, Operette und Musical pudelwohl. »Wie werde ich reich und glücklich?« will sie gerade in einer Inszenierung von Christian Weise am Deutschen Nationaltheater in Weimar wissen. Winnie Böwe is an offspring of a renowned eastern German family of actors and stage performers. She's a popular movie and TV actor, not only in chick flicks. She feels very much at home on theater stages performing in operas, operettas and musicals, and enjoys playing and singing Eliza Doolittle, perhaps the most famous musical role throughout the entire world just as much as the oeuvre written by music berserk Michael Nyman. In the cabaret revue »Wie werde ich reich und glücklich?« directed by Christian Weise at the Deutsche Nationaltheater in Weimar, she is currently teaching the audience the perils of »becoming rich and famous«. info Winnie Böwe c/o G. Kniggendorf, 16775 Gransee Die Kontaktdaten finden Sie auf www.memo-media.de

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