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showcases: 03/2014

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Sie werden sich wundern, wie oft Sie in dieser Ausgabe auf das Wort „Fräulein“ stoßen. Das Fräuleinwunder findet nämlich auch bei uns statt. Die neuen Fräuleins haben aber so gar nichts von Jungfern. Und schüchtern sind sie erst gar nicht. Die eine trägt Bart, die andere ist eigentlich ein „Herrlein“ und schmeißt sich nur für ihren Beruf in Fummel. Noch eine andere hat tatsächlich beide X-Chromosomen. Showbusiness, Varieté und Zirkus waren schon immer eine Heimat für die, die einfach in ihrer Geschlechterrolle nicht so eindeutig sein wollten: herrlich anders! In unseren Künstlerportraits lernen Sie die Preisträger der Freiburger Leiter 2014 kennen: den unterallgäuer Kabarettisten Maxi Schafroth, die portugiesische Theatergruppe Teatro SÓ mit Sitz in Berlin und die Vocalpuristen von ONAIR. Und als Best Case stellen wir Ihnen einen europäischen Event vor, bei dem bildende Kunst das Environment für die Kommunikationsbotschaften bildet. Prominente wie Robert Wilson, Elfriede Jelinek oder René Böll haben ihre Werke gemeinsam mit anderen internationalen Künstlern zu Botschaftern der Bedürfnisse von Frühgeborenen und zu Abbildern der Gefühlsskala dieser Eltern gemacht, die diese Gefühle von Angst bis Hoffnung extrem durchleben.

26/27 Services Sexbomben

26/27 Services Sexbomben & süSSe Törtchen Das Jahr, als sich Burleseque vom Geheimtipp zum Showtrend entwickelte, war 2011. Unter der Flagge dieses Genres, dessen Mixtur aus Striptease und Vaudeville Ende der Sechziger unvermeidlich in die Sparten Porno und Varieté zerfiel, starteten zwei Filme. Die Popstars Cher und Christina Aquilera erhielten Awards für die Songs in »Burlesque«, einem familienfreundlichen Musical mit Strapsen, Strass und einer allerweltigen Sexiness. Eine andere Steilvorlage kam mit Starlet Dita von Teese, die mit Dance-Boot-Komponist Alex Christensen beim European Song Contest 2009 in Moskau für PR-Wirbel sorgte. Der Franzose Mathieu Amalric zeigte in »Tournée« mit Miss Dirty Martini eine der Protagonistinnen des amerikanischen New Burlesque. Die kurvenreiche »Bombshell« ist eine internationale Ikone um das US-Ensemble The Velvet Hammer von Kitty de Ville, die als Speerspitze eines lasziven Tanzstils für jedefrau gilt. »Wir machen eine Show mit Frauen für Frauen«, heißt es lapidar in Amalrics Cannes-prämiertem Film, der mit viel Humor und authentischen Girls zeigt, wie der Funke der Erotik von der Bühne auf die Zuschauer/innen über springt. Keine Film-Saga übrigens, denn auch in Deutschland schießen die Burlesque-Schulen nur so aus dem Boden. »Burlesque ist eine sanfte Form von Emanzipation«, findet Evi Niessner. Die in Berlin und dem Rheingau beheimatete Sängerin lernte als Hauptdarstellerin bei den Shows des Stuttgarter Friedrichbau Varieté diesen Stil kennen und entwickelte zusammen mit ihrem Duo-Partner Mr. Leu eine Art Cabaret Concert unter dem Motto »Let’s burlesque«. Markenzeichen der Inszenierungen ist die Livemusik. Ein köstliches Highlight dieser Musik-Show mit Artisteneinlagen wie Hand- und Seilakrobatik ist Mikel Clifton. Nur mit Schlagzeugteilen spärlich bekleidet steppt und scheppert dieser »Sex- Body-Drummer« in wahnwitziger Schrägheit. Kein Wunder, dass das »Festival Schwuler Kultur« das Programm nach Wien holte. Petits Fours aus Köln machen ihrem Namen mit süßer Retro-Ästhetik alle Ehre. Zusammen mit einem Onlineshop für Livestyleprodukte möchte die Truppe mehrheitsfähigen Schönheitstanz an die Frau und den Mann bringen. Zielstrebigkeit nennt Chefin Clarissa Karnikowski ihre herausragenden Eigenschaften. Mit zwei Inszenierungen tourte man durch Kathrin Schwedler ist eine erfahrene Veranstaltungsmanagerin in Wiesbaden. Einige Jahre war sie Mitglied der Mainzer Unterhaus-Jury für den Deutschen Kabarettpreis. Durch ihre Arbeit für Evi Niessner ist sie Spezialistin für das Genre, das man gemeinhin Burlesque nennt. Sie gibt einen Einblick über die freizügige Showform, die 2012 sogar Einzug in die angesehen Kassler Hochkultur alias Documenta hielt. info Stadthallen. Ob Burlesque zu einem veranstalterischen Bestseller wird, ist noch nicht zu erkennen. Die Neue Züricher Zeitung hatte zum erotischen Varieté »Liebes Circus Ohlala« von Gregorie Knie eine knallharte Meinung: »Spiessig«. Tja, diese Schweizer. There is no business like show business: pop stars such as Cher and Christina Aguilera have put burlesque on the mainstream Hollywood screen. At the 13th Documenta in Kassel, this stage format even had its own dedicated pavilion. The event manager Kathrin Schwedler lets readers look behind the curtains of this particular performance genre. Kathrin Schwedler 65193 Wiesbaden Die Kontaktdaten finden Sie auf www.memo-media.de Fotos: Miss Evi & Mr. Leu

Facts & Faces MICE Club LIVE präsentiert Programm mit hoher Branchenrelevanz Am 7. und 8. Juli findet der nächste MICE Club LIVE in der Metropole Ruhr statt. Die zweite Edition des MICE Club LIVE widmet sich der Kommunikationskultur zwischen Veranstaltungsplanern und Anbietern in der MICE- und Eventbranche. Unter dem Motto »Angebot trifft Nachfrage? – Know-how-Transfer als Entscheidungshilfe in Ausschreibungsprozessen« diskutieren und lernen Planer aus Unternehmen, Agenturen und Verbänden sowie Dienstleister und Produktanbieter mit- und voneinander. Durch die beiden Tage führt die belgische Moderatorin Stien Michiels. Dominik Deubner, Initiator des MICE Clubs, erläutert die Idee des Branchenformats: »Wir müssen uns noch besser kennenlernen und die Prozesse konstruktiv-kritisch hinterfragen und uns darüber bewusst werden, dass wir nur im Miteinander nachhaltig Erfolg haben können.« Drum Cafe gründet Andante Communications Als Reaktion auf den wachsenden Markt für langfristige, wirk ungsvolle Personal- und Organisationsentwicklung gründet Matthias Jackel, Inhaber und Gründer von Drum Cafe, das Kommunikations- und Beratungsunternehmen Andante Communications GmbH. Dabei leitet sich der Name Andante aus der Musik ab. Dort steht der Begriff für »gesundes Tempo« und damit für eine gesunde Entwicklung. Andante Communications nutzt die Macht der Musik, um in Unternehmen Gemeinschaften zu stärken und Führungsrollen klar zu definieren. Den Faktor Musik setzt Drum Cafe bereits seit zehn Jahren erfolgreich in der Unternehmensberatung und Personalentwicklung ein. Somit ist Andante Communications eine konsequente Weiterentwicklung der Nutzung von Musik in diesem Segment. Fotos: MICE CLUB@IMEX 2014, Drum Cafe

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