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Powerfrauen im Fokus - showcases 18-01

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Frauen in der Eventbranche - vorgestellt von showcases, dem Magazin von memo-media. Ob bei Locations, Catering, Theater, Kunst und Kultur, Artistik - die Eventbranche ist voller Powerfrauen, die bewegen und bewegen wollen. showcases stellt einige von ihnen vor. Außerdem der Ausblikc auf die 30. Internationale Kulturbörse Freiburg und Backstage-Infos zur Logistik des im Herbst Weltklimagipfels 2017 in Bonn.

10/11 FEATURE

10/11 FEATURE memo-media.de memo-media.de Anke Engelke ist dreisprachig aufgewachsen Jana Korb hält auch Vorträge über Frauen in der Artistik Jutta Kirberg bekochte schon die Rolling Stones berg Künstler und deren Crews backstage on Tour: die Rolling Stones, Luciano Pavarotti oder die Toten Hosen. Inzwischen werden die Besucher der KölnMesse lecker verwöhnt oder die Gäste in der festlichen Kölner Flora samt Orangerie. Ungebunden an den Ort bietet ihr rechtsrheinisches Catering-Unternehmen aber auch reichlich fantasievolles wie schmackhaftes Corporate Food für Events. Eine Quotierung braucht das Unternehmen Kirberg nicht, die Führungspositionen sind fast schon zur Hälfte von Männern und Frauen besetzt. Jutta Kirberg setzt persönlich auf sprachliche Gewandtheit und Empathie. Das ist ihrer Meinung nach wichtig für die zwischenmenschliche Ebene. Überdies glaubt sie, dass es in überwiegend männlich geprägten Strukturen wichtig ist, Präsenz zu zeigen. Netzwerke und flache Hierarchien gehören für die Chefin zum Standardrepertoire moderner Unternehmensführung. Das schätzen auch die Kunden. DANKE ANKE! Die Puppen-Improshow von Martin Reinl ist ein guter Eisbrecher Die dreisprachig aufgewachsene Anke Engelke ist den Schuhen als TV-Kinderstar schon lange entwachsen. Als Moderatorin und Comedian gibt es heute kaum Schuhe, die ihr zu groß sind. Niemand anders moderiert die Berlinale so galant und gekonnt respektlos wie die 52-Jährige, die sich den gnadenlosen Altersgesetzmäßigkeiten der Sendeanstalten für Frauen einfach widersetzt. Sie kann wirklich witzig sein und ihre Wortschlachten mit Berlinale-Chef Kosslick sind legendär. Sie switcht souverän zwischen all den Sprachen, die sie von irgendwie bis herausragend kann, und notfalls erfindet sie lautmalerisch gut klingende Sätze in den Sprachen, von denen sie keine Ahnung hat. Auch als Schauspielerin ist sie schon ausgezeichnet worden und die Liste der hochrangigen Fernsehpreise ist in etwa so lang wie die Schleppe ihres letzten Berlinale-Kleides. 1999 legte sie direkt mit dem renommierten Grimme-Preis für die »Wochenshow« los. Seitdem sammelt sie reihenweise goldene Rosen und goldene Rehe. Beim Eurovision Song Contest 2011 bewies sie, dass ihr auch ein weltweites Millionenpublikum bei einer Livesendung keine Kopfschmerzen bereitet. Für die Moderation mit Stefan Raab und Judith Raakers gab es auch gleich den Deutschen Fernsehpreis. Auf WDR Fernsehen bewies sie mit »Anke hat Zeit«, dass sie auch eine kleine, feine, intime Talkshow kann, in der sie gar keine Scheu vor Hochkultur hat. Einen ganz schönen Weg hat die beim SWR ausgebildete Redakteurin, verwandlungsfähige Ulknudel und charmante Kindermoderatorin des ehemaligen ZDF-Ferienprogramms schon hinter sich. Von 2010 bis 2015 unerrichtete sie auch noch an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Und es wird noch was kommen. Spätestens bei der Berlinale im Februar. Hinter den Kulissen hört man übrigens, dass sie eine dufte, sich kümmernde Chefin und Kollegin ist. BERLINER LUFTHOHEIT Jana Korb ist nicht nur eine virtuose Berliner Luftakrobatin, sie deutet ihre Lufthoheit gleich literarisch. Sie mischt Bewegungstheater mit zeitgenössischem Zirkus, kombiniert Tanztheater mit Trapezkunst, Performance und Akrobatik. Luftartistik ist ihre Muttersprache, in der sie sich sehr vielseitig aus- Fotos: Boris Breuer, Kirberg Catering, Vojtech Brtnicky, Esra Rotthoff zudrücken versteht. Am Trapez erzählt sie Kafka. Das nennt sie »Narrativen Zirkus«. Mit dem Tuch oder dem Luftring kennt sie sich ebenso könnerisch aus. Galas sind ihr elegantes Zuhause. Aber noch viel mehr ist sie auch Chronistin von »Frauen im Circus«. Sie betreibt kulturwissenschaftliche Forschungen zum Thema und man könnte sie auch für einen entsprechenden Vortrag buchen. Auch ganz ohne Trapez, Netz und doppelten Boden. Sie fühlt sich herausgefordert, feministische Ansätze zu finden, sie zu stärken sowie eine Herstory der Artistik zu schreiben. Sie beschreibt, wo sie in der artistischen Szene immer wieder auf Genderstereotypen trifft. Das betreffe nicht zuletzt auch die Erwartungen der VeranstalterInnen und des Publikums. Auf der positiven Seite interessieren sie die Artistik- und Zirkusszene als historische Freiräume für das »Andere« und radikale Ideen. Wenn das keine Aufforderung zum Diskurs ist! DIVERSES THEATER Keine und keiner steht in Deutschland für so vielfältig diverses Theater wie die Intendantin des Gorki Theaters, Berlin, Shermin Langhoff. Seit der Spielzeit 2013/14 ist sie dort Intendantin. 2014 und 2016 wurde sie der Liebling der deutschsprachigen Kritik in der Umfrage von »theater heute« als Theater des Jahres. Beim Theatertreffen waren gleich mehrere Gorki-Produktionen vertreten: 2015 das Stück »Common Ground« von Yael Ronen sowie 2016 eine weitere Arbeit der israelischen Regisseurin: »The Situation«. Zuvor leitete Langhoff das kleine, gemütlichere Ballhaus Naunynstraße in Kreuzberg. Es gelang ihr, ein großes und buntes Publikum aufzubauen und Feuilleton und Kulturpolitik auf sich aufmerksam zu machen. Frauen mit Migrationshintergrund sind in solchen Positionen trotzdem noch die absolute Ausnahme. Es gibt einen sehr deutschen Deutungshorizont auf den Berliner Theaterbühnen, den sie durchbricht. Das Maxim Gorki am Festungsgraben ist ein tief atmender Ort der Berliner Theaterszene nach dem Ende der sehr maskulin deutsch bestimmten, wie aber auch glorreichen Ära Frank Castorfs an der Volksbühne. Alle fünf hier vorgestellten Frauen sind Kapazitäten und haben sich um ihre jeweilige Branche verdient gemacht. Souverän haben sie führende Positionen eingenommen, die immer noch nicht für Frauen selbstverständlich sind. Im Gegenteil, wir erleben immer wieder, dass die Uhr zurückgedreht werden soll. Dabei geht es natürlich um Macht. Alle fünf – Heike-Melba Fendel, Jutta Kirberg, Anke Engelke, Jana Korb und Shermin Langhoff – sind echte Vorbilder für jedes Geschlecht. When Virginia Woolf at the beginning of the 20th cen- tury wrote her amazingly intelligent books, that was by no means usual for women. The intellectual Englishwoman described her own dilemma in her great extended essay »A Room of One’s Own«. Most women at that time actually didn’t even have a small room of their own to be creative. Women have always been object of literature and art; the cultural scene today is still dominated by males. It’s no different in showbiz; #MeToo demonstrates clearly that sexism and chauvinism are still predominant in shaping careers. And it's nothing but pure chauvinism that women in Germany are still being paid an average of 22 percent less than their male counterparts. All five women portrayed here are eminent achievers and have made outstanding contributions to their respective industries and branches. They’ve assumed senior positions that are still not taken for granted for women. Much to the contrary, we are continuously witnessing efforts turn the clock back. Of course, it’s all about power and influence. All five: Heike-Melba Fendel, Jutta Kirberg, Anke Engelke, Jana Korb and Shermin Langhoff are genuine heroes and role models for all of us, irrespective of gender. INFO Alle Kontaktdaten finden Sie auf www.memo-media.de

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