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Fokus Artistik - showcases 2019-02

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Diesmal dreht sich alles um Artistik und Artistenschulen. Wir stellen den Spinnenkünstler Tomás Saraceno vor: "Im Allgemeinen sollten die Menschen mehr darauf achten, ihre Umgebung zu spüren und anderen ‚Stimmen‘ zuzuhören." Im unserer Rubrik Talking Heads tun wir das bei den führenden Köpfen derer, die Events inszenieren und konzipieren. Das preisgekrönte Trio Petra Lammers, Adone Kheirallah und Tobias Stupeler sitzt bei unserem virtuellen Roundtable am Tisch und gibt Einblicke in die Denke und den Kreativalltag von Gewinnern. Und natürlich geht es auch wieder rund im Schwerpunkt Artistik. Wir richten unser Augenmerk auf besondere Acts und besondere Schulen. Wir schauen zum Festival Mondial du Cirque de Demain nach Paris, dessen nächstjähriges Key-Visual unser aktuelles Titelbild mit der Ausnahme-Künstlerin Mizuki Shinagawa ist. Und zum BrandEx und der BOE nach Dortmund und zur Kulturbörse nach Freiburg.

32/33 SPECIAL

32/33 SPECIAL memo-media.de TANZ MIT DEM BMX-RAD Als Kind von dem Film »BMX-Bandits« inspiriert, wollte Viki Gómez die Disziplin »Flatland«, also BMX-Tricks auf ebener Fläche, erlernen. Heute ist der in Luxemburg lebende Spanier bereits sechsfacher Flatland-Weltmeister und zählt zur Elite dieser künstlerisch-artistischen Sportart. Und Viki ist Vollblut-Artist. Für ihn bedeutet das, eine echte Passion für eine Sache zu spüren, Freiheit zu finden und sich selbst auszudrücken. Schaut man Viki bei seinem Tanz mit dem BMX-Rad zu, spürt man die Konzentration, Ruhe und Eleganz, aber auch dynamische Passagen und waghalsige Stunts. Denn auf der Bühne gibt der Artist immer sein Bestes – unabhängig davon, ob es sich um eine Show für tausende oder eine Handvoll Menschen handelt. Denn er sagt: Jeder, der ihm zujubelt, hat es verdient, Höchstleistungen von ihm zu bekommen. ARTISTIK: NICHT NUR BERUF, SONDERN BERUFUNG Ob in der Luft oder am Boden, am Pole oder am Schlappseil, mit Humor oder ganz ernst – so vielseitig die Artistik ist, so vielseitig sind auch die Geschichten, die hinter jeder einzelnen Nummer stecken. Im Special erhaschen wir einen Blick in die persönlichen Beweggründe, Träume und Ziele besonderer Artisten. Drahtseilakt mit Humor und akrobatischer Virtuosität Sie hatte schon als Jugendliche nichts anderes im Kopf als die Artistik. Und sie träumt bis heute davon, noch mit 70 Jahren, oder sogar älter auf der Bühne zu stehen. Die Künstlerin Thamar Hampe von rope theatre ist in ihrer Performance eine Boxerin, die vom großen Boxkampf träumt. Bei ihrem Drahtseilakt entführt sie ihr Publikum mit Humor und akrobatischer Virtuosität in eine andere Welt – selbst dann, wenn es regnet. »Als ich in Irland vor einem Open-Air-Auftritt darauf wartete, dass der Nieselregen aufhören würde, begriff ich nach längerer Zeit, dass der Regen dort wohl nur selten aufhört. Also trocknete ich mein Seil und alle Requisiten ab und begann mit der Aufführung. Es war ein wunderschöner Auftritt und woanders ist es mir nie wieder passiert, dass das Publikum einfach so stundenlang im Regen ausharrt«, erinnert sie sich zurück.

KUNST AN UND MIT OBJEKTEN Die spanische Gruppe »La Trócola Circ« setzt mit diversen Zirkus-Disziplinien und verschiedenen nonverbalen Sprachen auf Innovation: Mit Akrobatik, Jonglage und Live-Musik mit und an Objekten laden die Künstler ihr Publikum auf eine außergewöhnliche Sinnes-Reise ein. »Der Zirkus war schon immer unsere Leidenschaft und wir wollten ihn zu unserem Beruf machen«, erzählt die Gruppe. Das haben sie geschafft. Rückblimemo-media.de ckend erinnern sie sich besonders gern an ihre Tour in Taiwan in 2017 zurück: »Wir spielten nachts in einem Park vor mehr als 5.000 Leuten. Es herrschte absolute Stille, bis plötzlich in der ersten Szene Applaus und ein Lachen ertönte, gefolgt von 5.000 weiteren. Das war ein einzigartiger Moment.« Wenn »La Trócola Circ« an die Zukunft denken, träumen sie davon, ein eigenes Zirkuszelt zu besitzen und damit auf Tour zu gehen. Mit der Artistik die eigenen Grenzen erweitern Artistin zu sein, bedeutet für Sarah Lindermayer, ihre Leidenschaft zu leben. Es bedeutet für sie, die Zeit zu haben, in verschiedene Künste einzutauchen, sich selbst kennenzulernen und vor allem die eigenen Grenzen zu erweitern. 2011 absolvierte Sarah die Staatliche Artistenschule in Berlin. Schon damals war es ihr Traum, auf der Bühne zu stehen – ob auf einer kleinen Bühne oder einer großen, mit einer bekannten Company oder alleine. Und genau das hat sie geschafft. Mit ihren Disziplinen Seiltanz, chinesischer Mast, Luftakrobatik und Schauspiel begeistert sie ihre Zuschauer: »Die Bühne ist ein Ort, an dem ich mich frei fühle. An dem ich geben darf, was ich ausdrücken möchte und an dem ich vom Publikum zurückbekomme, was mir die Kraft gibt, weiter an mir zu arbeiten«, so Sarah. ZWISCHEN DEN STÜHLEN Wenn Mr. Moe mit seinem Stück »Zwischen den Stühlen« auf der Bühne steht, beginnt eine abstrakte Geschichte, die nicht nur ihn, sondern auch sein Publikum in die Alltagssituation eines Wartezimmers versetzt. Auf der steten Suche nach dem Optimum, nach der Work-Life-Balance, zwingt ihn die Situation, sich zwischen zwei gleichwertigen Stühlen zu entscheiden. Das Ergebnis seiner genreübergreifenden Arbeit enttarnt diese Lebensweise als schlichtweg irre. Und nicht selten entdeckt sich der eine oder andere während der Performance in Mr. Moe wieder. Von Anfang an bemüht sich Mr. Moe, eine ausgewogene und sinnvolle Kombination aus Theater und zeitgenössischem Zirkus zu schaffen. »Artist zu sein, bedeutet für mich, mit Menschen zu kommunizieren«, so der Künstler. AUS DER MONOTONIE HERAUS IN DIE KREATIVE WELT DER ARTISTIK Moderner Bewegungstrend als Bühnenperformance inszeniert »Wahrscheinlich musste ich erst in meiner damalig täglichen Stempelkarten-Monotonie als Kaufmann im Einzelhandel ersticken, um den finalen Schritt zur Artistik zu tun«, sagt Sebastian Stamm. Er ist Chinese Pole Artist und davon überzeugt, dass er schon immer ein Künstler war: »Ich habe mich für die Artistik entschieden und entscheide mich jeden Tag wieder dafür, weil sie mich frei, selbstbestimmt, glücklich, schöpferisch und sensibel macht.« Auch wenn er schon größere Auftritte im Fernsehen oder bei Zirkusfestivals hatte, so bleibt sein erster Auftritt am Chinesischen Mast in Ägypten (2010) der wohl bedeutsamste für ihn. Und Sebastian ist hungrig nach mehr. Er möchte sich nicht durch einen Traum oder ein Ziel limitieren, aber er würde gerne mit seiner Crew eigenständig eine Show erschaffen und diese auf der ganzen Welt, ja sogar auf anderen Planeten, spielen. Rasant laufen die Künstler durch die Gänge der Veranstaltungshalle. Die Gäste versuchen, dem dynamischen Geschehen zu folgen. Nach dem Auftakt- Run verblüffen sie mit blitzschnellen Drehungen in der Luft, mit Flips, Twists und Kicks – mit sogenanntem »Tricking«. Doch was ist Tricking und woher kommt es? Wer die »Bruce Lee«-Filme »Karate Kid« oder »Ong Bak« kennt, der weiß, was sie alle gemeinsam haben: Es wird gekämpft. Schon damals begeisterten die Kicks in Verbindung mit Salti, sodass sich eine eigene Sportart entwickelte: Xtreme Martial Arts (XMA) bzw. Tricking. Dabei geht es darum, Kicks, Flips und Twists so miteinander zu kombinieren, dass ein Fluss aus Bewegungen entsteht. Choreografin Annegret Köhler und Regisseur Björn Hanefeld der Sanostra GmbH inszenieren diesen Bewegungstrend für Firmenveranstaltun gen. Mit »Tricky Cubes« werden kundenspezifische Inhalte auf Veranstaltungen modern kommuniziert.

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