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Ideen und Inspiration für Firmen-Weihnacgstfeiern und Gala-Events - Tipps und Tricks von Eventexeperten - Checklisten für Ihre Eventplanung

Expertentipp

Expertentipp Klaus-Jürgen „Knacki“ Deuser, Klaus-Jürgen Deuser „Sind wir noch mutig genug?“ der ehemalige Hochleistungssportler und studierte BWLer, ist einer der Wegbereiter der deutschen Comedy-Szene. Mit seinem Format NightWash für das er den Deutschen Comedypreis erhalten hat, hat er DAS Sprungbrett für eine ganze Generation deutscher Comedians aufgebaut. Doch so gerne er auch produziert und seine Zuschauer unterhält, so wichtig ist es ihm auch sein Wissen weiterzugeben und Menschen zu motivieren, selber aktiv zu werden. Als Speaker und Coach plädiert er für eine neue Leichtigkeit des Muts. Mit enorm viel Wissen und Humor liefert er Beispiele und Tipps wie man angstfreier, mutiger und letztendlich erfolgreicher durch sein Leben und seine Projekte gehen kann. www.kj-deuser.de Ich war kurz vor Weihnachten in Bielefeld - und ich mach jetzt auch keinen Witz über die Stadt. Die gibt es wirklich und die hat auch ihre schönen Seiten. Ich sollte abends einen Vortrag halten und wollte bevor es dunkel werden würde, noch etwas trainieren. Das Wetter war okay, also bin ich einfach von meinem Hotel in Richtung eines kleinen Parks losgelaufen. Schnell habe ich feststellen dürfen, dass das gar kein Park war, sondern eher ein kleines Wäldchen und nach weiteren drei Minuten wurde aus dem Wäldchen ein ausgewachsener Wald. Jetzt war ich mir plötzlich gar nicht mehr sicher: „Was mache ich? Traue ich mich jetzt wirklich weiter in den Wald hinein oder drehe ich besser um?“ Unglaublich was einem in solchen Momenten alles durch den Kopf schießt: „Was passiert, wenn ich mich verlaufe? Ich hab ja kein Handy dabei. Keine GPS-Uhr. Keine Lauflampe. Nicht, dass sich dieser Wald plötzlich als das größte zusammenhängende Waldgebiet Ostwestfalens entpuppt? Wo bekomme ich dann Wasser her? Wo würde ich aus dem Wald wieder herauskommen? Verstehen mich die Menschen, wenn ich dort nach dem Weg fragen müsste? Und will ich überhaupt nach dem Weg fragen?“ In dem Moment wurde mir wieder einmal klar: Wir sind einfach nicht mehr richtig mutig. Heute, da überlegen wir fünf Mal, ob wir etwas Neues wagen oder ob wir uns trauen in fremdes Terrain abzubiegen. Seien wir ehrlich: Heutzutage gilt man doch schon als mutig, wenn man morgens um 8:00 Uhr sein Haus mit einem Handy verlässt, dessen Akku nur noch 48 % hat. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der es wichtiger geworden ist, einen Flopp zu vermeiden als einen Hit zu erstellen. Eine Gesellschaft, in der es hauptsächlich um die Vermeidung von Risiken geht. Bloß keinen Fehler machen. Warum ist das so? Ist es, weil wir alle älter werden und der demografische Wandel mit einem verstärken Absicherungsdenken einhergeht? Sicherlich spielt das eine Rolle. Auch die mediale Transparenz unserer Zeit führt zu einer überproportionalen Aufwertung von negativen Einschätzungen. Studien haben erwiesen, dass Menschen negative Nachrichten dreimal so stark bewerten wie positive. Das heißt, je mehr Information wir uns zuführen, je mehr wir wissen, umso stärker drängen sich uns negative Schlagzeilen und Ereignisse auf. 6 Über 42.500 Eventangebote & Künstler finden sie auf www.memo-media.de

All diese Effekte führen zu einer Kultur, in der ständig von Sicherheit gesprochen wird, aber das Wort Mut unterrepräsentiert wird und das Wort Risiko unter allen Umständen vermieden wird. Wir reden von der Absicherung der Arbeitsplätze, der Sicherung der Renten, der Gesundheitsabsicherung und permanent von der inneren und äußeren Sicherheit. All das ist wichtig, aber die Wahrscheinlichkeit, dass wir bei einem Anschlag zu Schaden kommen, ist immer noch geringer, als dass wir auf einem Frosch ausrutschen und uns dabei verletzen. Diesen Satz habe ich mir nicht ausgedacht. Diesen Satz habe ich aus einer wissenschaftlichen Studie. Seitdem habe ich Angst vor wissenschaftlichen Studien. Vor 30 Jahren hatten wir an die 20.000 Verkehrstote. In den letzten Jahren immer um die 3.500. Eigentlich nicht schlecht, aber klar sagt man: immer noch 3.500 zu viel. Aber wo ist die Grenze? Bei 3.000? Bei 500? Bei einem? Das Thema Sicherheit unterliegt einem ähnlichen Problem wie das Thema der politischen Korrektheit. Wenn man anfängt korrekt zu sein, dann muss man auch korrekt sein. Egal ob man zehn Prozent oder nur ein Prozent inkorrekt ist, man ist inkorrekt. Und ähnlich ist es mit der Sicherheit. Wo ist die Grenze? Ich möchte nicht in der Haut von Politikern stecken, denn die müssen sich für konkrete Grenzen entscheiden. Aber auch im Falle der Politik, versteht man ja schnell, dass es viel einfacher ist, für mehr als für weniger Sicherheit zu plädieren. Natürlich bin ich für Sicherheit. Ich finde nur, dass man diesen Begriff nicht überstrapazieren sollte und dass man aufpassen sollte, dass man Begriffe wie Mut und Risiko nicht komplett aus seinem Sprachschatz löscht. Es gibt keine 100%ige Sicherheit und wenn ja, dann bedeutet sie Stillstand. Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft und ich bin ein großer Vertreter von dem Begriff sozial, aber eine Marktwirtschaft ist immer noch ein leistungsorientiertes System. Und ohne Wettkampf, Wandel und Entwicklung funktioniert dieses System nicht. Wandel und Entwicklung bedeutet Chancen. Aber Chancen kommen nie ganz ohne Risiko. So ist es nun mal. Aber anders betrachtet bedeutet Risiko auch Abenteuer und ein Leben ganz ohne Abenteuer? Wie langweilig. Sind wir wirklich nicht mehr bereit etwas zu wagen? Wir müssen ja nicht alle sofort Indianer Jones werden, aber es muss doch in unserem Leben immer ein wenig Platz für etwas Neues sein! Foto: Guido Schröder Noch einmal zurück zu meinem Bielefeld Erlebnis. Ich hab mich damals nach großem Zögern dann doch für den Wald und das Abenteuer entschieden. Ich habe mir in meinen Kopf ausgemalt, wie ich gleich nach Moosflechten auf den Bäumen Ausschau halte, um so die Himmelsrichtung zu bestimmen. Ich habe mich erinnert, wie man mit Blättern Regenwasser auffangen kann, um so Trinkwasser zu erhalten und ich bin losgelaufen. Und 200 Meter weiter, an der nächsten Wegkreuzung, stand dann eine zwei mal zwei Meter große Tafel mit allen Laufund Wanderwegen inkl. aller Höhenmeter. Ich sag ja: Was soll schon passieren? Erleben können Sie Klaus-Jürgen Deuser als Speaker am 22. September beim WissensForum in Köln oder am 10. November bei der Experten-Zeit in Düsseldorf. Als Speaker buchen können Sie Knacki Deuser über seine Website www.kj-deuser.de Ihre Ansprechpartnerin ist Jutta Ennaifair. Büro Klaus-Jürgen Deuser | Ansprechpartnerin: Jutta Ennaifar Friesenwall 3 | 50672 Köln | +49 221 / 999 681 71 | contact@kj-deuser.de Über 42.500 Eventangebote & Künstler finden sie auf www.memo-media.de 7

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